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1. FC Nürnberg setzt auf Lotto-Wahrscheinlichkeit | BR24

© picture alliance/dpa

Nürnbergs Georg Margreitter (r.) klärt den Ball

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1. FC Nürnberg setzt auf Lotto-Wahrscheinlichkeit

Vor dem ungleichen Duell mit Rekordmeister FC Bayern München in der Fußball-Bundesliga geben sich die Franken als krasser Außenseiter und hoffen auf einen Glückstreffer. Trainer Michael Köller bemüht mehrere Vergleiche.

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"Wir sind nicht nur Außenseiter", räumte Köllner ein. "Wenn man es realistisch betrachtet, haben wir keine Chance." Aber deswegen wollen die Nürnberger nicht gleich vorher aufgeben: "Viele Leute spielen auch Lotto, obwohl sie wissen, dass ihre Chance auf einen Sechser minimal ist", führte Köllner aus. Seit mehr als 26 Jahren haben die Nürnberger nicht mehr in der Landeshauptstadt gewonnen, zuletzt spielten die beiden Vereine ja in verschiedenen Ligen. Das sei immer noch so, meint Aufsteiger-Trainer Köllner zum Unterschied: "Die einen sagen eine Liga, die anderen Welten und wieder andere Galaxien".

"Wie ein Sechser im Lotto"

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Trainer Michael Köllner macht vor dem Spiel beim FC Bayern voll und ganz auf Understatement. Für ihn wäre dort ein Erfolg "wie ein Sechser im Lotto". Aber er glaubt an die Chance, obwohl beide Vereine "Galaxien trennen".

FCN mit Durststrecke

13 Punkte mehr haben die in dieser Saison keineswegs durch die Liga schwebenden Münchner auf ihrem Konto, elf Plätze liegt die Mannschaft von Trainer Niko Kovac vor dem Club. Die Franken sind dazu noch die schwächste Auswärtsmannschaft der Bundesliga, haben in der Fremde noch nicht gewonnen. Die ernüchternde Bilanz: sechs Spiele, kein Sieg und 5:22 Tore, darunter das 0:7 bei Borussia Dortmund, das 0:6 bei RB Leipzig und ein 2:5 auf Schalke. Dazu ist Nürnberg seit sieben Spielen sieglos.

Keine Mauertaktik

"Wir brauchen ein perfektes Spiel, müssen defensiv überragend verteidigen und brauchen einen Gegner, der sein Spiel nicht auf den Platz bringt", meint Köllner und hofft auf "großes Matchglück". Eine Mauertaktik hält er aber für falsch. "Wir müssen schon für Entlastung sorgen, eigenen Ballbesitz haben. Das ist angenehmer zu spielen, als wenn du nur drinnen stehst und der Kugel hinterherläufst."

Hoffnung gibt das Beispiel Düsseldorf. Die hatten am 12. Spieltag ein 3:3-Unentschieden in München erkämpft, noch dazu nach einem 1:3-Rückstand. "Das zeigt, dass es eine Chance gibt, aber Anschauungsunterricht von Düsseldorf brauchen wir nicht", so Köllner. Zumal die Münchner wieder besser in Form sind.

Behrens fehlt verletzt

Außerdem fehlt dem Club sein Kapitän. Antreiber Hanno Behrens zog sich beim 1:1 am Montag gegen Leverkusen eine Bauchmuskelzerrung zu und fehlt erstmals in dieser Saison. "Wir werden ihn schmerzlich vermissen", sagte Köllner. Für ihn könnte Youngster Simon Rhein in die Startelf rücken.