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1. FC Nürnberg erwartet "dickes Brett" in Mönchengladbach | BR24

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Gerade einmal zwei mickrige Pünktchen holten die abstiegsbedrohten Franken seit ihrer Bundesligarückkehr auswärts. Trotz dieser verheerenden Bilanz will der 1. FC Nürnberg bei der Heimmacht Borussia Mönchengladbach couragiert auftreten.

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1. FC Nürnberg erwartet "dickes Brett" in Mönchengladbach

Gerade einmal zwei mickrige Pünktchen holten die abstiegsbedrohten Franken seit ihrer Bundesligarückkehr auswärts. Trotz dieser verheerenden Bilanz will der 1. FC Nürnberg bei der Heimmacht Borussia Mönchengladbach couragiert auftreten.

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Das sei schon "ein dickes Brett, aber jede Serie wird irgendwann mal reißen", meinte Nürnbergs Trainer Michael Köllner vor dem letzten Hinrunden-Auswärtsspiel seiner Mannschaft am Dienstag (Anstoß 18.30 Uhr, regelmäßige Liveeinblendungen in B5 aktuell) beim Tabellenzweiten Mönchengladbach. Damit den Franken doch eine Überraschung gelingt, fordert der Coach einiges von seiner Mannschaft: "Wir müssen extrem aggressiv spielen, den Gegner schon in seiner Hälfte attackieren und auch versuchen, selbst unsere Möglichkeiten zu generieren. Wir können uns nicht nur hinten reinstellen und warten, dass was passiert."

Kapitän Behrens erneut nicht dabei

Allerdings muss er dabei auf Kapitän Hanno Behrens verzichten. Neben Christian Mathenia, Enrico Valentini und Eduard Löwen wird auch der 28 Jahre alte Mittelfeldspieler wegen einer Bauchmuskelzerrung weiterhin ausfallen.

Nicht nur Gladbach zu Hause eine Macht

Erschwerend kommt hinzu, dass der Gegner unter dem früheren Club-Coach Dieter Hecking seine vergangenen zehn Bundesliga-Heimspiele gewonnen hat. Als wäre das noch nicht viel genug, schleppen die Nürnberger noch die schwere Hypothek mit den Auswärtspleiten bei Borussia Dortmund (0:7) und RB Leipzig (0:6) mit sich herum.

Abstiegskampf für Köllner erwartbar

Das beunruhigt den Trainer allerdings nicht mehr. Für Köllner ist es auch nicht "so dramatisch", dass seine Mannschaft nach inzwischen neun sieglosen Partien am Stück nur noch Vorletzter ist. Er war von Anfang an auf eine komplizierte Phase eingestellt. "Wir müssen immer versuchen zu punkten. In der letzten Saison haben wir die Tabelle nicht in der Kabine hängen gehabt und haben sie auch heute nicht in der Kabine hängen", sagte der 48-Jährige. Falls die Franken allerdings aus Mönchengladbach nichts Zählbares nach Hause bringen, droht dem Club die Übernahme der Schlusslicht-Laterne.