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1. FC Nürnberg - Durchbruch gegen Hertha? | BR24

© picture-alliance/dpa

Szene aus dem Hinspiel in Berlin

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1. FC Nürnberg - Durchbruch gegen Hertha?

Ein Sieg muss her für den 1. FC Nürnberg. Zum Rückrundenauftakt erwartet der Club am Sonntag Hertha BSC, und nur drei Punkte könnten beim Tabellenletzten für so etwas wie Aufbruchstimmung sorgen.

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Der Neustart nach der schwachen Hinrunde beginnt für den 1. FC Nürnberg im Grunde mit einem Endspiel. Obwohl Trainer Michael Köllner die so wichtige Heimpartie heute gegen Hertha BSC (Beginn: 15.30 Uhr) trotz einer wenig ermutigenden Wintervorbereitung ohne Testspielsieg und Neuzugänge partout nicht überhöhen möchte. "Wir haben noch 17 knallharte Spiele", sagte der 49-Jährige vor dem Duell mit den Berlinern, das für einen dringend benötigten Klimaumschwung in Franken sorgen soll: Nach inzwischen elf sieglosen Punktspielen herrscht unter Fans und FCN-Beobachtern eher Untergangsstimmung.

Grethlein: Impuls muss von der Mannschaft kommen

"Wir brauchen einen Impuls. Und ich vertraue darauf, dass der Impuls von der Mannschaft kommt", sagte der Aufsichtsratsvorsitzende Thomas Grethlein unter der Woche beim Neujahrsempfang des Aufsteigers. Dort sprach sich die versammelte Club-Familie Mut zu. Trotz nur zwei Hinrundensiegen und der kargen Ausbeute von elf Punkten ist die Rettung weiterhin möglich: Platz 15 ist nur vier Zähler entfernt.

"Momentan wird alles negativ gesehen", sagte Kapitän Hanno Behrens zu den negativen Schwingungen im Umfeld der Mannschaft. Diese stehe "geschlossen" zusammen, versicherte er. "Wir versuchen direkt, einen positiven Start hinzulegen. Solange wir die Chance haben, die Klasse zu halten, müssen wir dranbleiben."

Hertha: Preetz mahnt Professionalität an

So klingen Durchhalteparolen. Und davon gab es noch mehr in der kurzen Winterpause. Allerdings ist auch bei den Gästen aus Berlin nicht alles super. Manager Michael Preetz fühlte sich bemüßigt, von seinen Spielern eine durchgehend professionellere und konzentriertere Einstellung zu fordern. "Ich habe gesagt, dass wir anders auftreten müssen. Das ist entscheidend."

Bis auf Spielmacher Marko Grujic und den niederländischen Nationalspieler Javeiro Dilrosun sowie den Langzeitverletzten Derrick Luckassen und Mathew Leckie (Asien-Cup) kann Trainer Pal Dardai mit allen Spielern für den Rückrundenstart planen. Fraglich ist der Einsatz des angeschlagenen Innenverteidigers Jordan Torunarigha. Dardai kündigte an, mit einer Viererkette in der Abwehr zu spielen. "Zurück zu den Basics, was uns stark gemacht hat."