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Kreuz-Debatte Söder sieht im Kruzifix-Streit Mehrheit der Bayern auf seiner Seite

Im Streit um Kruzifixe für Foyers von Landesbehörden sieht Ministerpräsident Markus Söder (CSU) Rückhalt für sich in der Bevölkerung. In Bayern stehe eine klare Mehrheit hinter ihm, auch wenn das Thema in Deutschland und in den Medien anders diskutiert werde, so Söder.

Stand: 03.05.2018

02.05.2018, Belgien, Brüssel: Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern, spricht bei einem Empfang in der Bayerischen Vertretung und hält dabei einen bayerischen Löwen in der Hand. Söder reist vom 02.-03.05.2018 nach Brüssel. Foto: Sven Hoppe/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ | Bild: dpa-Bildfunk/Sven Hoppe

Der Beschluss, dass in die Foyers von Landesbehörden Kreuze aufgehängt werden sollen, sieht Ministerpräsident Markus Söder (CSU) Rückhalt für sich in der Bevölkerung. Der aktuelle Bayerntrend des Politikmagazins "Kontrovers" zeige, dass die Mehrheit der Bayern sehr wohl diese identitätsstiftende Wirkung des Kreuzes sehe, sagte Söder dem Radiosender Antenne Bayern.

56 Prozent der Bayern finden den Kreuz-Beschluss gut

In der repräsentativen Umfrage hatten sich 56 Prozent der Befragten für Kreuze in Behörden ausgesprochen. In Bayern stehe eine klare Mehrheit hinter ihm, auch wenn das Thema in Deutschland und in den Medien anders diskutiert werde, sagte er auch dem Bayerischen Rundfunk.

Kritik an dem Kreuz-Beschluss

Infolge der Kabinettsentscheidung zur Kreuz-Pflicht für Landesbehörden hatten auch die Kirchen Söder massiv kritisiert.


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