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Geprägt durch das Christentum Seehofer: "Islam gehört nicht zu Deutschland"

Seehofer widerspricht dem Satz, der Islam gehöre zu Deutschland. Der "Bild" sagte er, Deutschland sei durch das Christentum geprägt, mit dem freien Sonntag, kirchlichen Feiertagen wie Ostern, Pfingsten und Weihnachten und den entsprechenden Ritualen.

Stand: 16.03.2018

Allerdings betonte der neue Bundesinnenminister ausdrücklich, die hier lebenden Muslime gehörten selbstverständlich zu Deutschland. Dies bedeute aber nicht, dass man aus falsch verstandener Rücksichtnahme landestypische Traditionen und Gebräuche aufgeben solle.

Seehofer für Dialog

Seehofer kündigte an, erneut eine Islamkonferenz einzuberufen. Seine Botschaft sei: "Muslime müssen mit uns leben, nicht neben oder gegen uns. Um das zu erreichen, brauchen wir gegenseitiges Verständnis und Rücksichtnahme. Das erreicht man nur, wenn man miteinander spricht", so der Innenminister.

Seehofer sagt dies, nachdem Islamvertreter nach den Angriffen auf Moscheen in den vergangenen Tagen mangelnde Solidarität von Politikern, Behörden und der Gesellschaft beklagen. Brandanschläge hatte es unter anderem auf Moscheen in Berlin und Baden-Württemberg gegeben.

Wulff prägte den Satz

Der Satz, wonach der Islam zu Deutschland gehört, ist vom früheren Bundespräsidenten Christian Wulff geprägt und seither von Bundeskanzlerin Angela Merkel mehrmals ausdrücklich unterstützt worden.


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Georg L., Freitag, 16.März, 13:27 Uhr

42. Warum sagt der das?

Da muss man sich fragen, warum H. Seehofer nun sagt, Islam gehöre nicht zu Deutschland. Es dürfte jedem klar sein, dass Deutschland und Europa vom Christentum geprägt sind. Und die Traditionen und Feiertage stehen ja auch nicht zur Debatte. Ich habe noch von keinem Muslim gehört, dass uns das wegnehmen will.

Aber die Religionsfreiheit muss auch für den Islam gelten. Also dürfen Muslime in Deutschland ihre Religion ausüben, das kann doch auch nicht in Frage gestellt werden. Es steht auch ausser Frage, dass unsere Gesetzte respektiert werden. Die Muslime, die hier leben, tun das ja auch; zumindest in demselben Masse, wie das auch die Christen machen. Warum also diese Aussagen???

Wenn man nun die Kommentare liest, dann wird schon klar, was H. Seehofers Hintergedanken sind: Zustimmung will der erreichen. Wie die Mehrzahl der Kommentare zeigt, gehen ihm die Leute durchaus auf den Leim.

MfG
Georg

Chris, Freitag, 16.März, 13:25 Uhr

41. Islam gehört nicht zu Deutschland - völlig richtig

Der Islam gehört nicht zu Deutschland.Der Islam hat zwei Richtungen Medina und Mekka-Islam . Islam heißt auch Scharia, die islamische Gerichtsbarkeit. Der Islam ist janusköpfig, es gibt das gewalttätige , wie das Barmherzige, jeder kann hier switchen wie er will. Wer dies nicht erkennt, der soll mal in Länder gehen, wo die Frauen aufgrund der Gesetze der Scharia , gesteinigt, ausgepeitscht werden .. Das ist Fakt. Augsburg hat gezeigt, dass friedliche Muslime, wenn ein Diktator wie Erdogan aufruft, sehr schnell sich instrumenalisieren lassen und gegen Gesinnunsgenossen vorgehen , die nicht zu Ihrer Ideologie passen. .Ein nicht reformierter Islam gehört nicht zu Deutschland, der Medina-Islam mit seiner Scharia darf nicht mehr Bestandteil des Islam sein.

786, Freitag, 16.März, 13:15 Uhr

40.

Er hat mit der GESAMTEN aussage recht.nur ist die erste Aussage (Überschrift) nicht gut gewählt.

thorie, Freitag, 16.März, 13:14 Uhr

39. die Aussage:

Seehofer: "Islam gehört nicht zu Deutschland"
zeigt eindeutig, daß die AfD schon mehr erreicht hat, als es die eingeschlafenen, angeblich "echten" Demokraten wahrhaben wollen.

  • Antwort von Barbara, Freitag, 16.März, 13:23 Uhr

    In dieser Hinsicht hat die AfD schon längst Klartext geredet. Nur wollte es der "Partei-Neid" nicht zugestehen, daß die AfD diesbezüglich recht hatte.

W.G., Freitag, 16.März, 13:04 Uhr

38. Recht hat er

Recht hat er der Seehofer.

1.) Der Islam so wie er gelehrt wird ist keine Religion sondern Ideologie

2.) Die 10-15% der Moslems die sich wirklich integriert haben und ihren Glauben als Privatsache leben sind willkommen. Kenne persönlich mehrere seit über 30Jahren

3.) Die anderen sind aus freien Stücken und ohne Not ihren Vorbetern in die Parallelgesellschaft gefolgt.
Muss ich das gut finden wenn selbst alte türkische Freunde mich fragen warum hier niemand etwas gegen die Indoktrination dieser Leute unternimmt?

4.) Ein schlechtes Gewissen ist ein schlechter Ratgeber.

5.) Meine Meinung bilde ich mir selbst und zu diesem Thema hat sich meine Meinung in rund 40Jahren direktem Kontakt zu dieser "Glaubensgemeinschaft" gebildet.