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Kampf gegen Einbrecher Weniger Einbrüche: Erfolg für die schwäbische Soko

Die Zimmer verwüstet – die Wertsachen weg. Ein Wohnungseinbruch ist eine üble Sache. Die gute Nachricht: Bayernweit geht die Zahl zurück. Auch ein Erfolg der schwäbischen Sonderkommission.

Stand: 17.04.2018

ARCHIV - ILLUSTRATION - Ein "Einbrecher" hebelt am 08.10.2016 mit einem Brecheisen eine Tür im Keller eines Wohnhauses in Rottweil (Baden-Württemberg) auf (gestellte Szene). (zu dpa: "Zahl der Wohnungseinbrüche in NRW sinkt noch stärker") Foto: Silas Stein/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ | Bild: dpa-Bildfunk/Silas Stein

Ein halbes Jahr lang haben sich 25 Experten beim Polizeipräsidium Schwaben Süd-West nur mit Einbrüchen befasst, und – so viel ist vorab schon klar – es hat sich gelohnt: Laut Polizei sind durch die gute Arbeit der Soko die Einbruchszahlen in Schwaben und im Allgäu deutlich gesunken. Man sei sogar unter der bayernweiten Statistik, heißt es von der Polizei.

Soko wurde aufgelöst

Die Arbeit der Sonderkommission war von vorneherein auf ein halbes Jahr angelegt. Man wollte neue Wege gehen und hatte Ermittlungs- und Fahndungsexperten zusammen arbeiten lassen. Zum 31. März wurde die Soko aber trotzdem aufgelöst. Warum, auch diese Frage wird die Polizei heute in Memmingen beantworten müssen. Zumal Einbrüche für die Betroffenen oft wie ein Schock wirken können.

Erfolge auch im Norden

Auch im Bereich des Polizeipräsidiums Nord ist die Zahl der Wohnungseinbrüche im vergangenen Jahr um fast 40 Prozent zurück gegangen. Registriert wurden rund 330. Ein Jahr zuvor waren es noch 550 Einbrüche. Eine weitere gute Nachricht: bei der Hälfte dieser registrierten Fälle blieb es beim Versuch, den Einbrechern gelang es also nicht in die Wohnung oder in das Haus hineinzukommen.

Bayernweit ist die Zahl der Einbrüche um fast ein Fünftel gesunken.


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