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Müllvermeidung Uni und Hochschule Augsburg führen Becher-Pfandsystem ein

Im Allgäu haben die verschiedenen Pfandbecher für Kaffee schon länger Konjunktur. Seit Montag (12.3.) gilt das Pfandsystem auch in der Hochschule und der Uni Augsburg. So soll der Kunststoffmüll deutlich reduziert werden.

Stand: 12.03.2018

Pro Tag produzieren alleine in München 190.000 Kaffee To-Go Pappbecher eine menge Müll. | Bild: BR/Johanna Schlüter

Zwei Euro müssen Studenten und Besucher der Uni und der Hochschule für den peppig-bunten Becher bezahlen. Allerdings nur beim ersten Mal: Gibt man den Becher zurück, bekommt man eine Pfandmarke, mit der man den nächsten Becher umsonst bekommt.

Zweites System in Augsburg: Recup

Neben der Initiative an der Augsburger Uni können Besucher in der Stadt auch über das Mehrweg-Bechersystem Recup Müll vermeiden. Bereits 14 Gastronomiebetriebe und Bäckereien beteiligen sich daran.

Ein Pfandbecher für ganz Deutschland

In Mindelheim, Kempten und Memmingen ist Recup schon zu Jahresbeginn an den Start gegangen. Dort gibt es den sogenannten Allgäu-Becher. Der ist für einen Euro Pfand zu haben, kann deutschlandweit bei allen teilnehmenden Geschäften wieder zurückgegeben werden oder auch unzählige Male in der Spülmaschine mitgewaschen werden.

Unterschiedliche Erfahrungen im Allgäu

In Mindelheim sind nach Aussage eines Cafébetreibers fast 70 Prozent der bisherigen Coffee-to-go-Trinker zum Allgäu-Becher gewechselt. In Memmingen und Kempten gibt es dagegen noch einiges an Überzeugungsarbeit zu leisten, so die Rückmeldung von beteiligten Lokalen und Bäckereien.


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Wolfgang, Dienstag, 13.März, 15:34 Uhr

2. Progammierer haben ihren persönlichen Kaffepott.., aus Steingut oder Porzellan.

Dazu für "to go" den gleichen Mehrwertsteuersatz wie für "im Haus".

Ausserdem ist es ja auch Kultur aus richtigen Tassen zu geniessen.

In Siena beobachtet, dar kam der Barrista von der Bar gegenüber mit 4 Espresso auf dem Tablett in das Schugeschäft für das Personal.

Und die Tässchen wurden nicht weggeworfen..

Renate E., Montag, 12.März, 20:35 Uhr

1. Auch Tröpfchen machen Wasser...

Ich mag diese Unsitte wirklich nicht, aus Plastikbechern im Gehen und Stehen Kaffee zu trinken. Wir haben das nicht gekannt und haben auch gelebt. Aber irgendwann hat es damit angefangen, auch mit den leidigen Kaffeekapseln. Gerade die Jugendlichen, die lauthals los plärren, dass alle Kohlekraftwerke still gelegt werden müssen und die Atomreaktoren sowieso, sind die eifrigsten Befürworter und Handhaber dieser neumodischen (UN)Sitten. Die müssen ja die erneuerbaren Energien (noch)nicht bezahlen... Die Variante "Pfandbecher" muss sich deutschlandweit durchsetzen, um einen spürbaren Effekt zu erzielen. Global besehen haben wir nur 2 Prozent Einfluss auf Klimaveränderung und Umweltverschmutzung.