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Wiederwahl Merkels Reaktionen schwäbischer Politiker

Der Augsburger Bundestagsabgeordnete Volker Ullrich hat Kanzlerin Angela Merkel zur Wiederwahl gratuliert. Bei dieser Gelegenheit hat Ullrich auch eine Einladung nach Augsburg erneuert. Die SPD-Abgeordneten Bahr und Brunner wollen nach vorne schauen.

Von: Barbara Leinfelder und Sylvia Winter

Stand: 14.03.2018

Augsburgs Bundestagsabgeordneter Volker Ullrich gratuliert Kanzlerin Angela Merkel | Bild: Büro Dr. Volker Ullrich MdB

Es zählt, dass Angela Merkel wieder zur Bundeskanzlerin gewählt worden ist", so kommentiert der Augsburger Bundestagsabgeordnete (CSU) Volker Ullrich per Twitter das eher ernüchternde Ergebnis der Wiederwahl der Kanzlerin. Jetzt könne eine stabile Regierung die Arbeit aufnehmen.

"Ich freue mich, dass Dr. Angela Merkel heute erneut zur Bundeskanzlerin gewählt wurde. Dazu gratuliere ich recht herzlich und wünsche ihr und der neuen Bundesregierung alles Gute."

Volker Ullrich, MdB

Er wisse, dass Angela Merkel Augsburg und Königsbrunn auch zukünftig im Blick habe, so Ullrich. Das hätte sie bei ihrem Besuch im Wahlkampf 2017 bewiesen. Und selbstverständlich hätte er eine Einladung nach Augsburg erneuert.

Nein-Stimmen nicht relevant

Die Zahl der Nein-Stimmen aus der Koalition liege "im Rahmen der Kanzlerwahlen der Jahre 2005 und 2013" und habe darüber hinaus "wenig Ausagekraft", meint Ullrich.

SPD will Koalitionsvertrag zügig umsetzen

Für die Augsburger SPD-Abgeordnete Ulrike Bahr kommt das knappe Ergebnis bei Angela Merkels Weiderwahl nicht überraschend: Bahr sagte dem BR, das Ergebnis "zeigt deutlich die Skepsis, der die vierte Amtszeit von Frau Merkel vom Start weg begegnet, in der Union übrigens genauso wie in der SPD", so Bahr.

"Wir haben Frau Merkel gewählt, wenn auch nicht mit Euphorie, und stehen zu unseren vertraglichen Vereinbarungen."

Ulrike Bahr, SPD-Abgeordnete

Laut Bahr wird die SPD jetzt nach vorne schauen und den Koalitionsvertrag zügig umsetzen. Und ihr Parteikollege Karl Heinz Brunner aus Neu-Ulm teilt mit: Es sei ein ehrliches Ergebnis, aber Mehrheit sei Mehrheit - abweichende Stimmen seien Ausdruck der Demokratie.


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Norbert Orlowski, Mittwoch, 14.März, 21:37 Uhr

1. Die Zahl der Nein-Stimmen . . . habe . . . wenig Aussagekraft, meint Ullrich

Na, ich glaube, da gibt es durchaus viele Menschen, die das ganz anders beurteilen!