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Hilfe für Bedürftige Nikolauskonvoi ist nach Rumänien gestartet

Der Nikolauskonvoi des Vereins "Hinsehen und Helfen" ist am späten Vormittag von Jettingen-Scheppach im Landkreis Günzburg in Richtung Rumänien gestartet. Mit dabei sind über 10.000 Weihnachtspäckchen für Bedürftige.

Stand: 01.12.2017

Der Nikolauskonvoi ist nach Rumänien gestartet. | Bild: BR/Joseph Weidl

Über 46 freiwillige Helfer wurden in Jettingen-Scheppach feierlich verabschiedet und neun LKW und ebenso viele Begleitfahrzeuge gesegnet, bevor sich der Konvoi auf den Weg nach Rumänien gemacht hat. Schon am Samstag wollen die ehrenamtlichen Lkw-Fahrer in Südrumänien ankommen.

10.000 Weihnachtspäckchen für Rumänien

Schon an den Lkws sieht man, dass viele der Pakete an Kinder gehen.

Mit dabei haben sie über 10.000 Weihnachtspäckchen für Kinder, Schultaschen, viele Tonnen Lebensmittel und Möbel für Bildungseinrichtungen und Krankenhäuser. Am Sonntag und Montag sollen dann die Päckchen mit Hilfe des Roten Kreuzes in der Region Craiova in Rumänien verteilt werden. Für viele der freiwilligen Helfer ist der Nikolauskonvoi eine Herzensangelegenheit.

"Uns geht es gut. Also wir jammern alle auf sehr hohem Niveau. Und ich glaube, jeder von uns kann einen kleinen Teil dazu beitragen und kann ein bisschen was zurückgeben und deswegen mache ich das. Ich bin Teil des Vorstands und uns war es immer ganz, ganz wichtig, dass wirklich das, was gespendet wird von den Menschen, von den Firmen, dass das zu hundert Prozent da ankommt, wo es hin soll. Dafür stehen wir und dafür geben wir alle unsere Namen her und deswegen machen wir das. Weil wir einfach sehen, es ist nötig."

Jens Helmich, Lkw-Fahrer beim Nikolauskonvoi

So viele Freiwillige, wie noch nie

So viele Freiwillige, Fahrzeuge und Spenden wie dieses Jahr habe es noch nie gegeben, so Christian Oberlander, Vorstand des Vereins "Hinsehen und Helfen". Abgesehen von den Mitfahrern hätten viele Menschen aus der Region - Unternehmen und Privatleute – beim Organisieren und Packen geholfen. Den Nikolauskonvoi gibt es seit vier Jahren, die Schirmherrschaft hat Europaministerin Beate Merk.


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