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Gegen Werksschließung Ledvance-Beschäftige demonstrieren in Augsburg

Sie möchten nicht akzeptieren, dass das Ledvance-Werk in Augsburg geschlossen werden soll, obwohl Mitarbeiter ein Konzept erarbeitet haben, das aufzeigt wie der Standort gerettet werden könnte. Deshalb demonstrieren Ledvance-Beschäftigte heute wieder.

Von: Barbara Leinfelder

Stand: 16.04.2018

Ledvance-Beschäftigte demonstrieren im November 2017 für den Erhalt des Augsburger Werks mit Transparenten auf denen unter anderem steht: "Wir leuchten weiter." | Bild: BR/Christoph Dicke

Die Augsburger Mitarbeiter von Ledvance werden vor das Werkstor an der Berliner Allee ziehen und für den Erhalt des Traditionsunternehmens zu demonstrieren. Die Unternehmensführung plant, den Standort zum Jahresende zu schließen, rund 700 Mitarbeiter würden dann ihren Job verlieren. Dabei hätte das Werk durchaus Zukunftspotential, das hat eine eigens in Auftrag gegebene Studie ergeben. Betriebsrat Andreas Jakob.

"Es gäbe genügend Ideen bei uns. Man muss vielleicht die Fertigungs- und die Vertriebswege neu gestalten. Aber der Markt Licht ist ein expandierender und da verstehen wir eben nicht, warum wir mit unseren Mitarbeitern nicht teilnehmen können."

Andreas Jakob, Vorsitzender des Konzernbetriebsrats bei Ledvance

Der Kampf gegen die Werksschließung

Mit der heutigen Protestkundgebung wollen sich die Augsburger deshalb noch einmal stark machen für ihr Werk, so IG-Metall-Beauftragte Angela Steinecker. Unterstützt wird die Belegschaft dabei von der Kirchlichen Arbeitnehmerbewegung und dem Deutschen Gewerkschaftsbund Schwaben.

Werkschließung Thema im Ledvance-Aufsichtsrat

Auf der Ledvance-Aufsichtsratssitzung am morgigen Dienstag in Garching will die Gewerkschaft außerdem noch einmal das Thema der drohenden Schließung noch einmal auf die Tagesordnung setzen.


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