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Zurück zur Natur Ideen für die Renaturierung des Unteren Lechs gesucht

Der Untere Lech soll ökologisch aufgewertet werden – insbesondere im Flussabschnitt zwischen der Staustufe Ellgau und der Lechmündung. Darum geht’s am Abend in einer Bürgerwerkstatt in Niederschönenfeld.

Von: Judith Zacher

Stand: 07.03.2018

Mit einer rund 85 Meter langen Musterstrecke bei der Staustufe Feldheim möchten die Projektpartner Erkenntnisse für die geplante Umsetzung eines naturnahen Umgehungsgewässers sammeln | Bild: LEW / Michael Hochgemuth

Ein naturnahes Umgehungsgewässer für die Fische an der Staustufe Feldheim ist bereits im Entstehen. Ein kleiner Bach parallel zum Lech, das sogenannte Samerwasser, soll einen Zufluss oberhalb des Kraftwerks bekommen und unterhalb wieder in den Lech münden. So kommen die Fische gefahrlos an der Staustufe dabei.

Ideen für Renaturierung und Naherholung gesucht

Interessierte Bürger können am Abend dann weitere Vorschläge einbringen - auch Ideen zur Gestaltung des Naherholungsangebots oder der Umweltbildung am Unteren Lech sind willkommen. Die Projektpartner prüfen anschließend alle eingebrachten Vorschläge und lassen diese gegebenenfalls in die Planungen des Umsetzungskonzepts oder in ein Rahmenkonzept einfließen.

Renaturierungsvorschläge per Email

Wer nicht an den Veranstaltungen teilnehmen kann, kann seine Vorschläge auch per Mail unter info@bew-augsburg.de oder telefonisch unter 0821-3284440 einbringen. Für den südlichen Flussabschnitt Ellgau bis Rain werden ähnliche Planungswerkstätten folgen.

Veranstaltet wird die Bürgerwerkstatt vom Wasserwirtschaftsamt Donauwörth, der LEW und der BEW (Bayerische Elektrizitätswerke GmbH ) ab 18.30 Uhr in der Gemeindehalle Niederschönenfeld.


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