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Videoaufnahmen im Allgäu Experten sehen keinen Wolf auf Video aus Rettenberg

Auf dem Video aus der Nähe von Rettenberg, das in den sozialen Medien kursiert, ist laut Experten der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes kein Wolf zu sehen.

Stand: 08.03.2018

Foto eines wolfsähnlichen Tieres | Bild: Bayerischer Rundfunk 2018

Schwanzform, Färbung und Bewegungsverhalten sprechen laut den Experten der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes wohl dagegen, dass es sich bei dem Tier in dem Video aus Rettenberg um einen Wolf handelt. Die Eigenschaften des Tieres wichen deutlich von den Kriterien für eine Identifizierung eines Wolfes ab, so die Experten.

Qualität der Fotos nicht ausreichend

Bei den eingereichten Fotos bewerte das DBBW die Qualität der Aufnahme als nicht ausreichend für einen eindeutigen Nachweis eines Wolfes. Schon am Mittwoch hatte ein Sprecher des Landesamtes für Umwelt gesagt, dass die Kriterien für die Wolfsbestimmung nicht erfüllt seien.

Keine Spurensuche geplant

Auch die Jäger im Oberallgäu sind nun erleichtert.

"Da ist keiner traurig, wenn es tatsächlich kein Wolf war, aber ich wäre mir da jetzt nicht ganz so sicher."

Heinrich Schwarz, Vorsitzender des Oberallgäuer Kreisjagdverbands

Die Oberallgäuer Vertreter des Netzwerks Große Beutegreifer machen sich laut Schwarz nun nicht auf die Suche nach Spuren, wie zum Beispiel Kot oder Haaren am Aufnahmeort des Videos und der Fotos.


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Fred Heger, Samstag, 10.März, 11:02 Uhr

3. Wolfshysterie

Es ist schon erstaunlich wie wir Menschen ticken.Die Gebrüder Grimm und all die anderen Märchenerzähler haben es geschafft diesen Mythos ,Wolf frisst Mensch, bis in die Neuzeit aufrechtzuerhalten, an Hexenvebrennung und alles was den Glauben betrifft wurde uns doch auch So vieles eingeredet. Fakt ist der Wolf lebt in vielen Gegenden mit dem Menschen in einer Symbiose, in Ostdeutschland gehen die Menschen damit viel locker um,denn hier lebt er schon seit Jahren und es gibt keine Übergriffe auf den Menschen.Aber es gab auch eine Gewöhnungszeit bis selbst der Jäger mitbekam das er mehr Vorteile aus der Geschichte ziehen kann.Die Begegnung mit ihm sind zum Alltag geworden und er wird zum Teil schon übersehen und ist kaum noch ein Thema wert.Ich selber hatte schon mehrere Begegnungen mit ihm und mit den Losungen könnte ich einen kleinen Eimer füllen.Er hört jetzt einfach mit dazu und ist eine große Bereicherung für das Ökosystem,das haben viele Ostdeutsche Jäger für sich erkannt.

Squareman, Donnerstag, 08.März, 15:00 Uhr

2. Wolfshysterie

Was soll diese Wolfshysterie. Dem Bild nach könnte es ein Schäferhund sein, aber durch die Medien schallt Wolf, Wolf. Selbst wenn es ein Wolf wäre, wäre das noch lange kein Grund auszuflippen. Muß man wirklich jede angebliche Wolfssichtung in den Medien bringen? Der Wolf ist noch garnicht in Deutschland angekommen und schon ist die Hetzjagd eröffnet.

  • Antwort von Hanna L, Donnerstag, 08.März, 17:54 Uhr

    Medien brauchen Quoten, auch wenn die Themen noch so merkwürdig dafür gewählt werden. Aber es zeigt wieder mal, welchen Einfluss Medien ausüben können.Auf allen Gebieten!

Helga, Donnerstag, 08.März, 15:00 Uhr

1. Wolf

Da werden aber einige enttäuscht sein. Ich bin froh darüber.