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Mailbetrugs-Masche Polizei warnt vor Mails von einem vermeintlichen Auftragsmörder

Heute schon eine E-Mail von einem Auftragsmörder mit Lösegeldforderung im Postfach gehabt? Die Polizei in Unterfranken hat vor einem entsprechenden Schreiben gewarnt und es als ungefährlich eingestuft.

Stand: 27.11.2017

e-Mail-Symbol auf einer Computertastatur | Bild: colourbox.com

Ein Auftragsmörder verlangt per E-Mail Lösegeld, damit der Empfänger am Leben bleibt: Mit dieser Masche wollen Betrüger hohe Summen erbeuten. Die Polizei in Unterfranken hat vor einem entsprechenden Schreiben gewarnt und es als ungefährlich eingestuft.

Lösegeld von 7.000 Euro gefordert

In der E-Mail schreibt der Unbekannte beispielsweise "Ich wurde dafür bezahlt zu töten. (...) Sie müssen ein Lösegeld von 7.000 Euro für mich bezahlen, um Ihr Leben zu schonen." Und: "Warnung: Kontaktiere die Polizei nicht, achte darauf, dass du zuhause bleibst, sobald es 19.30 Uhr ist."

Im Gegenzug will der vermeintliche Auftragsmörder dem Zahlenden eine Videokassette schicken, auf der der Auftraggeber seinen Mordwunsch formuliert.

Mail einfach löschen

Die Polizei veröffentlichte die ausführliche Mail bei Twitter. "Bitte solche Mails gleich löschen. Es ist natürlich kein Auftragsmörder hinter euch her." Einer der Fälle sei dennoch vorsichtshalber wegen des Verdachts der Erpressung an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet worden.


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