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Nach den Narren die Politiker Politischer Aschermittwoch findet ohne Seehofer und Schulz statt

Jetzt überlassen die Narren wieder den Politikern die Bühne. Horst Seehofer wird nicht dabei sein und Martin Schulz auch nicht. Wie hart wird der verbale Schlagabtausch, nachdem Union und SPD sich auf einen Koalitionsvertrag geeinigt haben?

Stand: 13.02.2018

Politiker am Rednerpult mit Bierkrug | Bild: picture-alliance/dpa

Horst Seehofer hat heute seinen Auftritt beim politischen Aschermittwoch der CSU abgesagt. Martin Schultz Absage ist schon etwas älter. Die meisten anderen Parteien sind mit ihren Parteivorsitzenden vertreten.

Horst Seehofer wird bei der CSU in Passau fehlen

Nachdem Horst Seehofer aus Krankheitsgründen abgesagt hat, wird wohl sein Nachfolger der designierte bayerische Ministerpräsident Markus Söder zum Hauptredner. Auch Generalsekretär Andreas Scheuer wird als Redner erwartet.

Die SPD muss auf Martin Schulz verzichten

Statt des noch Parteivorsitzenden Martin Schulz sind Hamburgs Oberbürgermeister und stellvertretender Bundesvorsitzender der SPD Olaf Scholz sowie die bayerische Landesvorsitzende Natascha Kohnen angekündigt.

Fast überall kommen die Parteivorsitzenden zum politischen Aschermittwoch

Die Liberalen haben ihren Parteichef Christian Lindner als Hauptredner bekannt gegeben. Bei den Grünen spricht der neue Parteivorsitzende Robert Habeck, bei der AfD Jörg Meuthen. Die Linke erwartet den Fraktionsvorsitzenden im Bundestag Dietmar Bartsch und Hubert Aiwanger redet bei den Freien Wählern.

SPD und CDU spielen ping-pong beim politische Aschermittwoch 2017

Im Wahljahr 2017 ging es zwischen SPD und CSU hin und her. Beim Thema Maut beharkten sich der damalige österreichische Bundeskanzler Christian Kern und Alexander Dobrinth. Horst Seehofer rief zum Kampf gegen rot-rot-grün auf und der SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz kritisierte die gespaltene Union. Bei der AfD bezeichnete Österreichs FPÖ-Vorsitzender Heinz-Christian Strache die Politiker der Unionsparteien als Lügner sowie Grüne und Linke als Realitätsverweigerer.


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