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28-Jährige aus Amberg Verdächtiger festgenommen - Suche nach vermisster Sophia dauert an

Auch nach der Festnahme eines mutmaßlichen Täters geht die Suche nach der vermissten Sophia L. aus Amberg weiter. Die Polizei geht davon aus, dass die Studentin getötet worden ist.

Von: Margit Ringer

Stand: 20.06.2018

Die Suche nach der vermissten Sophia aus Amberg geht weiter. Nachdem die Polizei am Dienstag einen mutmaßlichen Täter festgenommen hat, liegt nahe, dass die 28-Jährige getötet worden ist. Der Mann stehe im Verdacht, die Tramperin getötet zu haben, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft Leipzig mit. Nach Informationen mehrerer Medien handelt es sich bei dem Festgenommenen um den Lastwagenfahrer, der die 28-Jährige am Donnerstagabend ab dem Rastplatz Schkeuditz per Anhalter mitgenommen hat. Gefasst wurde er laut Polizei in Spanien.

War Sophia L. zuletzt in Franken?

Die zuständige Polizei in Leipzig äußerte sich gegenüber dem Bayerischen Rundfunk zunächst nicht detaillierter. Stand Mittwochvormittag gebe es "keine neuen Erkenntnisse", so ein Sprecher. Auch der Bruder der gesuchten Frau, Andreas L., hält sich mit Informationen derzeit zurück. Er bestätigt lediglich, dass es Suchmaßnahmen gebe, auch private. Er selbst hatte den Lastwagenfahrer einer marokkanischen Spedition am Montag auf Privatinitiative hin ausfindig gemacht. Einem Mitglied des privaten Such-Teams habe der Fahrer gesagt, dass er Sophia am Donnerstagabend gegen 22 Uhr an der A9 bei Lauf/Hersbruck habe aussteigen lassen.

Sophia L. wollte nach Amberg trampen

Die 28 Jahre alte Sophia L. wohnte in Leipzig und wollte am Donnerstag zu ihren Eltern nach Amberg trampen. Zuletzt gesehen wurde sie am Rastplatz Schkeuditz bei Leipzig, als sie mit einem unbekannten Mann in dessen Lastwagen stieg und wegfuhr. Kurz danach hatte die junge Frau noch Kontakt zu ihren Angehörigen und Freunden und teilte ihnen mit, der Mann wolle sie mit nach Nürnberg nehmen, von wo aus sie mit dem Zug nach Amberg fahren wolle.

Umfangreiche Suche

Die Polizei sucht mit großer Intensität nach Sophia. Die Ermittlungen laufen zusammen mit Polizeibehörden mehrerer Bundesländer und aus dem Ausland. Die Familie der 28-Jährigen hofft derweil noch immer auf ein glückliches Ende.


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Paula, Donnerstag, 21.Juni, 10:28 Uhr

11. Kommentare

BR-Redaktion nehmt euch ein Beispiel am SWR, der hat seine Kommentarfunktion bis auf Weiteres deaktiviert

stefan, Donnerstag, 21.Juni, 09:46 Uhr

10. hoffentlich wird alles gut und sofia lebt

das wünsch ich der familie von herzen

Flip, Donnerstag, 21.Juni, 08:50 Uhr

9. Kommentare sparen

Ich fände es angebracht, wenn sich alle hier schreibenden Personen ihre Kommentare sparen. Und zwar aus Gründen der Achtsamkeit der hier durch den Fall betroffenen Personen.
Auch ist es grässlich solche Vorfälle politisch auszuschlachten und als Anlass zur Hetze zu nehmen.
Ich finde es einfach übel wie hier alle zusammen ihren Senf zu der Sache dazu geben.
Ich kannte Sophia aus dem weiteren persönlichen Umfeld, und finde es wiederwärtig, was mann hier so kommentiert.

  • Antwort von Andrea, Donnerstag, 21.Juni, 09:04 Uhr

    Volle Zustimmung!

  • Antwort von Giftgrüne Mamba, Donnerstag, 21.Juni, 09:05 Uhr

    @ Flip
    Schließe mich an, ich finde dass hierdurch die Menschenwürde der jungen Frau nach Art. 1 GG zumindest tangiert ist.

B. Sachse, Mittwoch, 20.Juni, 19:53 Uhr

8. Ach, was für ein unnützer Tod - was für eine Tragik!

Wie kann man als Anhalterin bloß freiwillig in einen Lkw einsteigen, den ein Afrikaner steuert nach all den vielen schlimmen Meldungen der letzten Jahre? Irgendwie leben nicht nur Politiker, Journalisten und Staatsangestellte in Elfenbeintürmen, sondern leider auch die Mehrzahl der Studierenden. Was nicht groß ins Gewicht fällt, denn ansonsten ziehen sie ja nur für noch mehr Migranten auf den Straßen herum oder engagieren sich auf jede erdenkliche Art und Weise für linke Ziele. Aber in diesem Fall endete Realitätsverfremdung leider bitterböse für das Opfer, für deren Angehörigen und Freunde unsäglich schmerzhaft. Furchtbar, echt furchtbar, weil wirklich vermeidbar gewesen...

  • Antwort von Sandman, Donnerstag, 21.Juni, 08:17 Uhr

    @ Redaktion: Der Kommentar von B. Sachse ist Rassismus in Reinform an der Grenze zur Volksverhetzung. Muss man so etwas wirklich veröffentlichen?

  • Antwort von Karl-Heinz Lindner, Donnerstag, 21.Juni, 08:32 Uhr

    Sandman! Wollen Sie uns Sand in unsere Augen streuen, damit wir die Realitaeten nicht erkennen?!

  • Antwort von Werner, Donnerstag, 21.Juni, 08:43 Uhr

    Sandman: Der Inhalt von B. Sachse ist doch in keinster Weise so geschrieben bzw. formuliert, dass er die Meinung von Ihnen treffen würde.

    Sofern man Aktenzeichen XY anschaut, müsste man doch mittlerweile wissen, dass man nie zu Unbekannten in ein Auto steigt.

  • Antwort von Mani, Donnerstag, 21.Juni, 08:52 Uhr

    Sandmann...das ist nicht Rassismus, das ist Tatsache!

  • Antwort von Sandman, Donnerstag, 21.Juni, 09:06 Uhr

    Durch den Kommentar werden Milliarden Menschen afrikanischer Herkunft als kriminell verleumdet, das ist rassistisch und m. E. Volksverhetzung. Anzeige (auch gegen den BR) bereite ich gerade vor.

  • Antwort von Barbtheo, Donnerstag, 21.Juni, 09:12 Uhr

    @Sandman: Völlig korrekt!
    @Mani, Werner, Lindner: Ihr bekennt euch damit zum Rassismus! Das ist die TATSACHE, das ist die REALITÄT!

    Mal abgesehen davon, habe ich nirgendwo bisher gelesen, dass der Fahrer Afrikaner war. Könnte ja auch ein Fahrer aus Spanien oder sonstwo gewesen sein. Die Spedition war marokkanisch, das ist alles.

  • Antwort von @sandmann, Donnerstag, 21.Juni, 10:06 Uhr

    Oh, Anzeige.
    Wenn ich sonst die Ergüsse von Politikern der Union lese " hätte ja auch von jemand anderem umgebracht werfen können "... Würde ich auch gerne Anzeige erstatten.
    Da ist das obige deutlich harmloser!
    Allerdings ist in Deutschland so einiges möglich.
    Und Politiker mit richtigem Parteibuch sind sowieso geschützt.
    Bitte veröffentlichen sie ihre Anzeige und den Verlauf, würde mich wirklich sehr interessieren.
    PS: laut einiger Meldungen wurde der lkwfahrer aufgespürt als er gerade den Wagen abfackeln wollte :(

  • Antwort von portolkyz, Donnerstag, 21.Juni, 10:09 Uhr

    Statistisch ist die Gefahr sexuell mißbraucht zu werden am größten in der eigenen Familie und im engsten Umfeld, Vereine, Kirchen, Schulen, wie man in den letzten Jahren ja mit bekommen hat. Und auch Tötungsdelikte sind hier am häufigsten. Was folgt jetzt daraus? Geh Deinem Vater aus dem Weg?

  • Antwort von Kats, Donnerstag, 21.Juni, 10:46 Uhr

    @ Sandman
    Ich hatte gestern noch einen sehr kritischen Kommentar zu diesem geschrieben.
    Wurde nicht freigeschaltet. Dafür wurde die Kommrntarfunktion abgeschaltet.
    Jetzt ist sie wieder offen.
    Zustimmung zu Ihren Kommentaren.
    @ portolkyz
    Zustimmung, soviel ich weiß, wurden ca. 130 Frauen von ihren Partnern in 2016 umgebracht.

  • Antwort von Rosl, Donnerstag, 21.Juni, 11:23 Uhr

    Ich suche verzweifelt den Rassismus in Sachses Kommentar. Oder gelten heute die Antifantilen wohl als Rasse?

Barbtheo, Mittwoch, 20.Juni, 18:20 Uhr

7.

Man kann den Eltern nur wünschen, dass sie niemals so herzlos-abartige und zutiefst böswillge Kommentare wie die von Rosl lesen müssen! Die Redaktion muss sich fragen lassen, ob man so einen Schund veröffentlichen muss, auch wenn der Betreffende dann wieder über Zensur winselt. Was muss das für ein Mensch sein! Mehr Verachtung geht nicht!

  • Antwort von Werner, Donnerstag, 21.Juni, 08:47 Uhr

    Solange der Verbleib nicht geklärt ist, kann man doch nicht von einem Verbrechen oder Tod sprechen. Vielleicht ist sie wo anders ausgestiegen und melde sich nicht.

    Ob die Medien immer die ganze Wahrheit von der Polizei erfahren (aus ermittlungstakischen Gründen) darf doch sicher bezweifelt werden.

  • Antwort von Barbtheo, Donnerstag, 21.Juni, 09:08 Uhr

    @Werner: Tue ich ja auch nicht!