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Zweistelliger Minusbereich Kälteschutzprogramm für Obdachlose in Regensburg

Sibirische Kälte in Bayern: Auch in Regensburg fallen die Temperaturen in den zweistelligen Minusbereich. Die Gefahr von Erfrierungen steigt. Besonders für Obdachlose kann die Situation lebensgefährlich sein. Die Stadt hat ein Kälteschutzprogramm vorbereitet.

Von: Guido Fromm

Stand: 26.02.2018

Wegen der Kälte sieht man den Atem.  | Bild: pa/dpa/Julian Stratenschulte

Die extreme Kältewelle, die heute und in den kommenden Tagen auch Ostbayern fest im Griff haben wird, birgt vor allem für Obdachlose eine große Gefahr. Im Freien zu übernachten, kann bei Temperaturen im zweistelligen Minusbereich lebensgefährlich sein.

30 Schlafplätze für Obdachlose

Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer betonte, dass die Stadt mit einem speziellen "Kälteschutzprogramm" vorbereitet ist:

"Zusätzlich zu unserer Obdachlosenunterkunft in der Taunusstraße haben wir in Altstadtnähe ein Haus zur Verfügung gestellt, damit keiner im Freien übernachten und frieren muss. Bei den sozialen Initiativen, wie bei der Caritas, ist das bekannt gemacht worden und es wird auch gut angenommen."

Regensburger Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer

Das Kälteschutzhaus mit rund 30 Schlafplätzen befindet sich in der Wöhrdstraße. Das Gebäude ist täglich von 17 Uhr nachmittags bis 9 Uhr am folgenden Morgen geöffnet und verfügt auch über eine kleine Küche, in der sich die Menschen etwas zu essen machen oder einen Tee kochen können. Und es gibt einen Raum, in dem Obdachlose mit Tieren übernachten können.  


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Wolfgang, Montag, 26.Februar, 09:37 Uhr

1. Warum? Obdachlose wollen obdachlos sein!

Wenn Zuwanderer teils in Sammelunterkünften wohnen und leben, dann dürfte es wohl auch Kapazität geben für deutsche und daueraufenthalstberechtigte ohne Flüchtlingsstatus in Sammel- oder Notunterkünften ungefährdet von Kältezu leben.

Nenn man Männerheim, teils mit hübschen Namen wie "Herberge zur Heimat". Wer dort weil alkohol-, hunde- oder rauchfrei nicht wohnen mag will eben obdachlos sein.