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Nach Urteil am Landgericht Regensburg Angezündeter Bub: Jugendamt hatte keine Hinweise auf Gefährdung

Selbst als ihr schwer verletzter Sohn kaum mehr ansprechbar ist, gehen die Eltern mit ihm nicht zum Arzt - aus Sorge, das Jugendamt könnte Wind davon bekommen. Das Paar wurde zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Das Jugendamt hat sich jetzt dazu geäußert.

Von: Renate Roßberger

Stand: 01.12.2017

Nach dem gestrigen Urteil des Landgerichts Regensburg gegen ein Elternpaar, das seinen kleinen Sohn nach einer lebensgefährlichen Brandverletzung nicht zum Arzt gebracht hatte, hat sich jetzt das Jugendamt Cham zu dem Fall geäußert.

Kinder verwahrlost - Wohnung verschmutzt

Warum war das Jugendamt Cham nicht früher eingeschritten? Diese Frage stellten sich viele, als vor Gericht die Lebensverhältnisse der Familie bekannt wurden. Die Familie zog erst drei Monate vor dem Unfall nach Waldmünchen. Die fünf Kinder waren teilweise verwahrlost, die Wohnung verschmutzt. Die Eltern hatten mit der Erziehung wenig am Hut.

Der Leiter des Jugendamts Cham, Markus Biebl, sagt, das reichte aber nicht, um die Kinder aus der Familie zu nehmen. Das Jugendamt hatte die Familie aber im Blick.

"Vor diesem Vorfall hatten wir keine Hinweise auf eine Kindeswohlgefährdung. Also hatte wir keine Befugnis, hier einzugreifen. Wir haben keine Hinweise bekommen. Weder von der Bevölkerung noch von den Schulen."

Markus Biebl

Die Erziehungshilfe, die das Jugendamt angeboten hatte, lehnten die Eltern ab. Bei drei Hausbesuchen öffneten sie nicht, dann gab es einen Erörterungstermin am Familiengericht, zu dem es nicht mehr kam. Nach dem Unfall holten Jugendamt und Polizei den schwerverletzten Buben und die Geschwister ab.

"Den Jungen im Stich gelassen"

Als eine Mitarbeiterin des Jugendamtes vor dem Haus der Familie steht und nach dem verletzten Kind fragt, zeigt die Mutter einen ihrer anderen Söhne. Nur zufällig beim Gang durch das Haus findet die Behördenmitarbeiterin dann das kaum mehr ansprechbare Kind auf dem Sofa. Es zittert am ganzen Körper und wimmert vor sich hin.

Aufarbeitung im Gerichtssaal

Die Jugendkammer versuchte, mit mehr als 40 anderen Zeugen Licht ins Dunkel zu bringen. "Es bleibt aber ein sehr pauschales Bild", sagte der Vorsitzende Richter Carl Pfeiffer bei der Urteilsbegründung. Als gesichert gilt, dass die Mutter am 30. September 2016 mit einem in Brand geratenen Benzinkanister im Garten hantierte. Dabei erlitt der Junge, der direkt daneben stand, Brandverletzungen zweiten und dritten Grades. Etwa 15 bis 18 Prozent seiner Haut waren laut einem Sachverständigen betroffen. Weil das Paar schon am früheren Wohnsitz Probleme mit den Behörden hatte, verständigte es nach Überzeugung des Gerichts aus Angst vor dem Jugendamt keinen Arzt - auch nicht, als es dem Kind von Tag zu Tag schlechter ging und die Wunden nässten. "Sie haben den Jungen vier Tage im Stich gelassen", sagte Pfeiffer.

"Der Junge wäre gestorben"

Die Jugendkammer wertete das als schwere Misshandlung von Schutzbefohlenen durch Unterlassen. Die Mutter wurde zudem wegen fahrlässiger Körperverletzung verurteilt. Weil sie wegen einer psychischen Erkrankung als eingeschränkt steuerungsfähig gilt, fiel das Strafmaß bei der 37-Jährigen geringer aus als beim gleichaltrigen Vater. Angeklagt war das Paar wegen versuchten Mordes durch Unterlassen.

Die Kammer ging aber davon aus, dass die Eltern den Tod des Jungen nicht billigend in Kauf genommen haben. Vier Tage nach dem Brand hatten sie ihren verletzten Jungen mit zu einer Tankstelle genommen, um dort ein Paket aufzugeben. Das Risiko, dass das Kind dort womöglich kollabiere, hätten die Eltern nach Auffassung des Gerichts nicht in Kauf genommen, wäre ihnen der volle Ernst der Lage bewusst gewesen. Gleichwohl betonte der Richter:

"Der Junge wäre ohne ärztliche Behandlung gestorben - das war keine Frage ob, sondern wann."

Richter Carl Pfeiffer

Mehrere Operationen

Die Pächterin der Tankstelle hatte Jugendamt und Polizei informiert, weil ihr das Verhalten und die Verletzungen des Kindes merkwürdig vorgekommen waren. Der Junge habe sein Leben der Tankstellenpächterin und dem Jugendamt zu verdanken, betonte der Richter. 

Der Junge musste mehrere Operationen und Hauttransplantationen über sich ergehen lassen. Als er aus der Narkose aufwachte, sagte er zu den Ärzten:

"Meine Mama hat mich angezündet."

Schwerverletzter Junge

Er leidet noch immer an den dramatischen Ereignissen. Ein Sachverständiger beschrieb ihn als verhaltensaggressiv. "In dem kleinen Jungen ist eine Wut ausgelöst worden, was aus dem Alleingelassensein resultiert", sagte der Richter.


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Repeater, Freitag, 01.Dezember, 13:03 Uhr

8. Jugendamt bashing

Ich finde dieses saudumme bashing auf die Jugendämter sowas von unüberlegt und dumm, dass mir hier die Hutschnur reisst, wenn man die Kommentare liest.

Die gleichen Leute würden sich beschweren, wenn das Jugendamt ständig einen Fuß in jedem Wohn- und Kinderzimmer hätte. Überwachungsstaat schreien sie dann. Oder "wir brauchen keine staatlichen Aufpasser" und dergleichen mehr.
Nix sehen, nix hören und nix sagen trifft doch ganz besonders auf die unmittelbaren Nachbarn meistens zu. "Ne, wir sagen lieber nichts, wir wollen ja in nichts reingezogen werden" usw.
Genau da liegt der Fehler. Jedem sollte einleuchten, dass das Jugendamt keine Wanze in einem Kinderzimmer hat und deshalb auf die Mithilfe der Nachbarn angewiesen ist. So wie die Polizei oft auch.
Ohne Input, kein Output.

Die Jugendämter so pauschal zu beschimpfen zeigt mir nur, wie wenig sich die Leute mit dem Thema ernstlich auseinandersetzen.

Nicht besonders klug!

  • Antwort von Hrdlicka, Freitag, 01.Dezember, 13:48 Uhr

    @Repeater: Ihre Kritik ist allerdings nicht weniger pauschal, ich für meinen Teil z.B. habe kein Jugendamt oder auch nur eine Mitarbeiterin / Mitarbeiter in meinen Posts kritisiert....warum auch ?

  • Antwort von Kats, Freitag, 01.Dezember, 14:46 Uhr

    Repeater, Zustimmung !
    Die Arbeit beim Jugenamt ist anscheinend verbesserungswürdig. Aber ohne
    die Hilfe von aussen nicht zur vollständigen Zufriedenheit zu verbessern.
    Die Helfer für die Familien sind auch immer in einer " Zwickmühle ",
    Das Kindeswohl ist vorrangig, aber die Mitarbeiter müssen auch das Vertrauen
    der Eltern " erarbeiten ". Nur so nehmen die Eltern die Hilfe auch an.
    Wer da nur mit dem Finger auf eine Seite zeigt, verkennt die ganze
    schwierige Situation.

  • Antwort von Repeater, Freitag, 01.Dezember, 15:28 Uhr

    @Hrdlicka

    Ich greife niemand persönlich an!
    Sollten sie sich angegriffen gefühlt haben, bitte ich dies zu entschuldigen.

  • Antwort von Hrdlicka, Freitag, 01.Dezember, 21:14 Uhr

    @Repeater: nein, fühlte ich mich nicht, dennoch danke für die Entschuldigung

  • Antwort von Repeater, Samstag, 02.Dezember, 13:38 Uhr

    Lieber Hrdlicka,

    aber aber, ich bitte sie - da nicht für!

    @Kats

    Ebenso Zustimmung.

    Dafür gibt's ein "Smile" (Kirk Franklin)

  • Antwort von Michael D., Sonntag, 03.Dezember, 13:28 Uhr

    Meine Güte, was für ein Hin und Her! Es ist nun wirklich so, dass die Jugendämter, sprich der Staat, nicht die Verantwortung zu übernehmen haben, die bei den Eltern liegen muss. Sicher, es ist schon ein Sinn dahinter, aber zuallererst sind die Eltern verpflichtet, sich zu kümmern. Bequemerweise alles auf die Gemeinschaft schieben zu wollen, das ist ja schlichte Kommunendenke! Ich finde es für absolut richtig, dass man diese Strafen verhangen hat! Diese Leute sind nur deswegen Eltern von etlichen Kindern geworden, weil die oberflächlich denken uns handeln und es denen ums Kindergeld geht. Die schaffen sich Kinder an, im Glauben, damit finanziell abgesichert zu sein. Weil die wohl keine Lust haben, sich einem regelmäßigen Arbeitsleben auszusetzen.

  • Antwort von Repeater, Sonntag, 03.Dezember, 17:46 Uhr

    Lieber Michael D.,

    absolut kein Hin und Her. Im Grunde sollte jeder seine Verantwortlichkeiten kennen.
    Also besteht kein Grund zur Aufregung. Alles gut.

    Einen schönen Abend noch

Großmutter, Freitag, 01.Dezember, 12:12 Uhr

7. Rechte und Pflichten

Im Bericht ist zu lesen, das im Haushalt 5 Kinder, ein paar Monaten nach Umzug, in verwahrlosten Umständen leben mussten.
Kindergeld wird auf der Grundlage des Bundeskindergeldgesetzes gezahlt. Bei 5 Kindern ist das Kindergeld in Höhe von 1.028 €. Mit einem Rechtsanspruch auf Kinderzuschlag kommt man dann auf 1.828 €. Pro Monat für die Kinder. Es muss doch möglich sein, wenn man laut Gesetzt einen Anspruch darauf hat, auch die Pflicht auf Kontrolle gesetzlich zu regeln . Davon steht aber nichts im Gesetz.

  • Antwort von Opa Heinrich, Samstag, 02.Dezember, 13:44 Uhr

    Ihren Kommentar kann ich nur zustimmen. Es werden immer neue Gesetze verabschiedet und immer mehr Forderungen gestellt. Aber bei den Pflichten wird weggeschaut. Die heutige Politik hat leider nicht verstanden, das es Dinge gibt, die mit Geld nicht zu bezahlen sind.

Realistin1, Freitag, 01.Dezember, 10:46 Uhr

6. Deutschlands verlorene Kinder..

Nachdem heute jeder Kinder kriegen kann, die Jugendämter überlastet sind, viele der Mitarbeiter völlig unfähig sind und die Welt einfach nur noch böse ist, kann und werden nur solche Probleme entstehen.
Wir haben eine verrohte Gesellschaft, viele bekommen Kinder wegen dem Kindergeld, kümmern sich nicht darum, Kinder, Wohnung verwahrlost, Missbrauch, Tötung und das alles wird einfach als gegeben hingenommen. Das ist der deutschen Gesellschaft keine Demo, Aufstand wehrt, wegschauen ist die neue Devise, oder wie die drei Affen, nichts sehen, nichts hören, nicht reden!
Diese Kinder werden die Erwachsenen von Morgen sein und dann können wir uns auf etwas gefasst machen. Habe selbst 14 Jahre junge Mädchen im Gefängnis betreut und konnte unendliches menschliches Leid miterleben. Ich denke dass ich etwas Mut und Kraft in dieser Zeit den Mädchen mitgeben konnte.

  • Antwort von Oliver M., Freitag, 01.Dezember, 11:20 Uhr

    Kinder bekommen konnte schon immer jeder unabhängig von der Herkunft. Das Kindergeld ist sicher kein Motivator. Denken viele Kinderlose, dass man sich daran ein goldenes Näschen verdienen kann. Mitnichten, Kinder kosten deutlich mehr.

    Problem ist unsere Gesellschaft mit ihrer „friss Vogel oder stirb“ Mentalität. Da fallen eben viele raus und den Verantwortlichen ist das egal. Denn in deren Augen ist ja „jeder seines Glückes Schmid“. Dummerweise ist dem nicht so. Was aus einem Menschen wird, das wird bei der Zeugung festgelegt. Dazu kommt später die familiäre Prägung. Das Individuum kann lediglich auf diesem mehr oder weniger gutem Grundgerüst aufbauen. Und bei vielen taugt dieses Grundgerüst wenig. Und die bräuchten eben massive Unterstützung, welche sie auch im wohlhabenden Deutschland nicht bekommen.
    Ja, da kommt noch was auf uns zu ...

  • Antwort von Hrdlicka, Freitag, 01.Dezember, 11:50 Uhr

    @ Oliver M.:"Was aus einem Menschen wird, das wird bei der Zeugung festgelegt"...das ist aber kein Naturgesetz sondern hauptsächlich in Deutschland so, wie es u.a. auch schon oft von vielen internationalen Organisationen kritisiert wurde. Die parteien mit einem "C" im Namen, wie z.B. die Chaotische Spaß Partei ( CSU) interessiert das aber nicht !

  • Antwort von IH, Freitag, 01.Dezember, 12:11 Uhr

    Oh, immer die alte Leier, nur Reiche kommen im Leben weiter ... das ist grade in Deutschland mit seinem durchlässigen Schulsystem, wo man das Abitur inzwischen nachgeworfen bekommt, nun wahrlich ausgemachter Bullshit.
    Sage ich als Tochter eines einfachen Bürokaufmanns und einer Putzfrau, die nun wahrlich nicht wohlhabend sind, die grade dabei ist, ihr Maschinenbaustudium abzuschließen - und sich das übrigens via Studienkredit und Nebenjobs finanziert, und nicht auf Papis Taschengeld zählt.

    Es geht um den Reichtum im Kopf, und wenn man den Kindern gewisse Werte vermittelt, Bildung etc., dann kommen die auch weiter, zumindest in der Mehrheit der Fälle. Die wahre Armut, die Kinder davon abhält, etwas zu erreichen, ist an der Erziehung, und nicht am Bankkonto der Eltern meßbar!

  • Antwort von Oliver M., Freitag, 01.Dezember, 12:50 Uhr

    @Hrdlicka
    Doch, das ist quasi ein Naturgesetz! Wenn ein Mensch bspw. kein handwerkliches Geschick hat, dann wird aus dem trotz aller Anstrengung nie ein guter Handwerker. Gleiches gilt umgekehrt für akademische Berufe, wenn bspw. die Fähigkeit zu abstrakten Denken fehlt. Oder wenn keine Musikalität vorhanden ist, wird aus diesem Menschen nie ein guter Musiker! Gilt eigentlich für alle Bereiche! Und die zugrunde liegenden Talente und Begabungen sind definitiv genetisch festgelegt worden zum Zeitpunkt der Zeugung. Und das Individuum kann da lediglich drauf aufbauen. Und auch nur dann, wenn bspw. das familiäre Umfeld stimmt!
    Das Thema interessiert im übrigen keine Partei! Warum immer auf der CSU herum hacken?

  • Antwort von Hrdlicka, Freitag, 01.Dezember, 13:24 Uhr

    @Oliver M.: Nun es gibt einige Parteien in Deutschland die teils bereits seit Jahren frühkindliche Bildung. kostenfreie Kitas , mehr Ganzttagesschulen etc. pp fordern und teils auch schon durchgesetzt haben. Von der Christlichen Spaß Union ( CSU) kann man all dies gerade nicht behaupten, im Gegenteil, die hat sich für die Herdprämie stark gemacht ! Wen also soll man deswegen kritisieren ?

  • Antwort von Oliver M., Freitag, 01.Dezember, 16:44 Uhr

    @Hrdlicka
    Frühkindliche Förderung bedeutet bei diesen Parteien, Kinder möglichst bald nach der Geburt in eine Kita abzuschieben. Das ist Mist, das Wissen Psychologen und das wissen auch Erzieherinnen in Kitas. Schon mal die alltäglichen Dramen dort beobachtet?

    Herdprämie? Ich finde es richtig, dass man es honoriert, wenn Mütter/Väter ihre Kinder zu Hause betreuen bis zum 3. Lebensjahr. Den Begriff Herdprämie finde ich eine abwertende Frechheit. Das ist Aufzwängen eines Rollenbildes

    Was wir brauchen ist ein bundesweit einheitliches Schulsystem, das sich nach den aktuellen lernwissenschaftlichen Erkenntnisen richtet und die jeweiligen Fähigkeiten der Kinder berücksichtigt. Diesbezüglich kann Ganztagsschule gut sein.
    Kleinkinder möglichst früh in die Krippe abschieben und beide Elternteile möglichst Vollzeit in die Arbeit zu schicken, löst bestimmt keine Probleme, sondern schafft neue. Die Psychologie weiß längst, wie wichtig frühkindliche Bindung ist! Genau die fehlt dann!

Seltsam , Freitag, 01.Dezember, 09:34 Uhr

5. Finde es schon auffällig

dass es immer heißt, wenn ein Kind erstmal Tod ist oder so Schlimmes wie der Junge erleben mußte und die Sache geht an die Öffentlichkeit, nie das Jugendamt etwas wußte.
Man sieht es doch oft schon in der Öffentlichkeit, wie mit den Kindern umgegangen wird. Da braucht man keine Ausbildung!

  • Antwort von Kats, Freitag, 01.Dezember, 10:56 Uhr

    Da braucht man keine Ausbildung ?
    Die Angestellten vom Jugendamt können erst einschreiten, wenn ein - begründeter -
    Verdacht besteht ! Kinder werden in den seltesten Fällen ihre Eltern anzeigen.
    Kinder gehen sogar lieber zu ihren misshandelnden Eltern zurück, als in Heimen oder bei
    Pflegeeltern zu bleiben.
    Nachbarn sollten besser aufpassen, Lehrer und Ärzte sind auch gefragt.
    Ein leichtes Thema ist das wahrlich nicht.

websaurier, Freitag, 01.Dezember, 09:34 Uhr

4. Mal wieder nichts mitgekriegt...


Die Expertise der Jugendämter scheint offenbar darin zu bestehen:
--Nix hören
--Nix sehen
--Nix sagen
--Nix tun

  • Antwort von Oliver M., Freitag, 01.Dezember, 10:12 Uhr

    Also gleich Kinder weg nehmen, wenn es Eltern wagen, ihr Kind in der Öffentlichkeit mal ruppig anzusprechen, am Arm zu packen oder einen Klaps auf den Popo geben? Oder einfach, weil ein Kind „wie am Spieß“ brüllt?
    Ganz so einfach ist das nicht, Missstände zu erkennen. Wenn ich mir überlege, wie oft unsere Kinder gebrüllt haben, weil denen schlichtweg was nicht gepasst hat, nicht aber, weil die misshandelt worden wären, dann hätte da auch kein Jugendamt dabei sein dürfen, geht es nach Ihrer Philosophie zur Beurteilung des Kindeswohls...

  • Antwort von Am Tag als die Erde still stand, Freitag, 01.Dezember, 13:06 Uhr

    @websaurier

    Sie müssen irgendwann, irgendwo und irgendwie stehen geblieben sein. Anders kann ich mir ihren Text nicht erklären.

  • Antwort von jugend-websaurier, Freitag, 01.Dezember, 18:08 Uhr


    ....Ganz im Gegenteil !
    websaurier 4.0 ist up to date...

    Was man von den bayrischen Standard-CSU-Wählern offensichtlich nicht sagen kann !