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Nach Brand Wiederaufbau der Bayreuther Kult-Disko "Rosenau" immer wahrscheinlicher

Im Mai des vergangenen Jahres ist in Bayreuth die Kult-Diskothek "Rosenau" abgebrannt. Nun zeichnet sich immer mehr ab, dass sie an gleicher Stelle wiederaufgebaut wird. Der Bauausschuss hat einer entsprechenden Bauvoranfrage grünes Licht gegeben.

Von: Christiane Scherm

Stand: 14.03.2018

Eingang der Bayreuther Diskothek "Rosenau". | Bild: News5

Im Mai vor einem Jahr ist die Bayreuther Kult-Diskothek "Rosenau" abgebrannt. Nun wird ein Wiederaufbau an gleicher Stelle immer wahrscheinlicher. Der Bauausschuss des Bayreuther Stadtrats habe der Bauvoranfrage des Eigentümers in seiner jüngsten Sitzung grünes Licht erteilt, sagte Rathaus-Sprecher Joachim Oppold dem Bayerischen Rundfunk auf Anfrage. Das Bauvorhaben der Bayreuther Bierbrauerei ist planungsrechtlich zulässig.

Viele Fragen zu klären

Der nächste Schritt ist nun das konkrete Baugenehmigungsverfahren. Im Zuge dessen müssen Fragen zu Lärmschutz und Problemen mit Nachbarn geprüft werden. Die Stadt Bayreuth muss außerdem einen  Fragenkatalog des Eigentümers beantworten, dabei geht es beispielsweise um Stellplätze, Grenzbebauung, Dachformen, Abstandsflächen und den Erhalt des Baumbestands.

Unterschriften gegen Wiederaufbau

Anwohner und die Betreiberin eines Hotels in der Nachbarschaft hatten schon kurz nach dem verheerenden Brand Unterschriften gegen einen Wiederaufbau gesammelt und einen anderen Standort der Disko gefordert. Sie hatten sich durch den Lärm der Partys in der Nacht, durch Gäste und Autos belästigt gefühlt.

Brandursache: Pyrotechnik

Die Diskothek "Rosenau" in der Bayreuther Innenstadt war am 11. Mai 2017 vollständig niedergebrannt. Zehn Menschen erlitten eine Rauchgasvergiftung. Es entstand ein Sachschaden von rund einer Million Euro. Ursache für das Feuer waren Arbeiten mit Pyrotechnik.


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