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Bilanz und Ausblick BRK Bayreuth: Vermehrt Übergriffe auf Sanitäter

Das Bayerische Rote Kreuz (BRK) in Bayreuth hat Bilanz über das vergangene Jahr gezogen und die Pläne für das laufende Jahr vorgestellt. Vor allem die zunehmende Gefährdungslage durch Terrorismus und die steigenden Übergriffe auf Rettungssanitäter haben die Arbeit des BRK erschwert.

Von: Marius Nüßlein

Stand: 13.03.2018

Umkleide beim Roten Kreuz | Bild: picture-alliance/dpa

Das Bayerische Rote Kreuz (BRK) in Bayreuth hat Bilanz über das vergangene Jahr gezogen und die Pläne für das laufende Jahr vorgestellt. Vor allem die zunehmende Gefährdungslage durch Terrorismus und die steigenden Übergriffe auf Rettungssanitäter haben die Arbeit des BRK im vergangenen Jahr erschwert,sagte Peter Maisel, Vorsitzender des BRK in Bayreuth.

Zivildienstleister fehlen

Ein weiteres Problem, vor dem das BRK steht: Durch den Wegfall des Zivildienstes fehlen ehrenamtliche Hilfskräfte. Hier seien alternative Lösungen nötig und der Gesetzgeber gefragt, der die Hilfsorganisationen besser unterstütze, so Maisel weiter.

Neue Rettungswachen geplant

Für das laufende Jahr sind zahlreiche Projekte geplant. Beispielsweise soll eine neue Rettungswache in Pegnitz (Lkr. Bayreuth) erichtet werden. Damit wird der südliche Landkreis personell besser aufgestellt, so Maisel. Außerdem soll die Kinderbetreuung in Bayreuth ausgebaut werden. Zudem ist eine stromkostensenkende Photovoltaik-Anlage, eine digitalisierte Verwaltung und der Einsatz von unterstützenden Technologien in der Pflege für das BRK Bayreuth geplant, um es "fit für die Zukunft zu machen".


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