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Arbeitsmarkt Oberfranken Mehr Arbeitslose im Winter

Auf dem oberfränkischen Arbeitsmarkt macht sich der Winter bemerkbar, die Arbeitslosenquote hat sich leicht erhöht. Dennoch entwickelt sich der Arbeitsmarkt weiterhin positiv in Oberfranken.

Von: Eleonore Birkenstock

Stand: 03.01.2018

Symbolbild: Das Wappen von Oberfranken, Bayernkarte | Bild: BR, Montage: BR

Auf dem oberfränkischen Arbeitsmarkt macht sich der Winter bemerkbar: Wie die Bundesagentur für Arbeit heute mitteilte, ist im Dezember in Oberfranken die Zahl der Arbeitslosen um 703 auf 19.411 gestiegen. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich um 0,2 Prozentpunkte auf 3,3 Prozent.

Positive Entwicklung

Allerdings lag dieser Wert im Dezember vor einem Jahr bei 3,6 Prozent. Der Chef der bayerischen Arbeitsagenturen, Ralf Holtzwart, spricht von einer positiven Entwicklung. "Das ist insgesamt sehr gut", sagte Holtzwart dem Bayerischen Rundfunk. Holtzwart hält vor allem die Arbeitskräftenachfrage in Oberfranken für bemerkenswert.

Arbeitslose Geflüchtete

Derzeit gebe es über 13.000 offene gemeldete Arbeitsstellen, im Vergleich Vorjahr ein Zuwachs von fast 30 Prozent. Nach wie vor verzeichnet Oberfranken den bayernweit höchsten Anstieg an arbeitslosen Geflüchteten, allerdings auf niedrigem Niveau. Holtzwart geht davon aus, dass die Zahl von Arbeitslosen mit Fluchthintergrund im Verlauf des Jahres wieder sinken wird.

Landkreis Bamberg an der Spitze

Symbolbild: Das Wappen von Unterfranken, Bayernkarte | Bild: BR, Montage: BR zum Artikel Arbeitsmarkt Unterfranken Mehr Arbeitslose im Dezember

In Unterfranken ist die Zahl der Arbeitslosen wie für den Winter üblich angestiegen: Im Dezember waren im Regierungsbezirk der Bundesagentur für Arbeit zufolge 20.144 Menschen arbeitslos gemeldet, 201 mehr als im November. [mehr]


Symbolbild: Das Wappen von Mittelfranken, Bayernkarte | Bild: BR, Montage: BR zum Artikel Arbeitsmarkt Mittelfranken Verbesserung auf lange Sicht

In Mittelfranken ist die Zahl der Arbeitslosen von November auf Dezember um 214 auf 35.200 angestiegen. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit erhöhte sich die Arbeitslosenquote damit um 0,1 Prozentpunkte auf 3,6 Prozent. [mehr]


Symbolbild: Wappen von der Oberpfalz, Bayernkarte | Bild: BR, Montage: BR zum Artikel Arbeitsmarkt Oberpfalz Spitzenreiter in Bayern

In der Oberpfalz ist im Dezember die Zahl der Arbeitslosen – wie für den Winter üblich – angestiegen. Unter den bayerischen Regierungsbezirken nimmt die Oberpfalz die Position des Spitzenreiters ein, vor allem dank der Stadt Regensburg. [mehr]


Symbolbild: Das Wappen von Niederbayern, Bayernkarte | Bild: BR, Montage: BR zum Artikel Arbeitsmarkt Niederbayern Stärkster saisonüblicher Anstieg der Arbeitslosigkeit

Niederbayern hat unter Bayerns Regierungsbezirken den stärksten saisonüblichen Anstieg der Arbeitslosigkeit verzeichnet: Im Dezember waren 19.936 Männer und Frauen arbeitslos gemeldet, das waren 1.914 mehr als im November. [mehr]


Symbolbild: Das Wappen von Schwaben, Bayernkarte | Bild: BR, Montage: BR zum Artikel Arbeitsmarkt Schwaben Mehr Arbeitslose bei gleicher Quote

In Schwaben ist die Zahl der Arbeitslosen wie für den Winter üblich im Dezember angestiegen: Im vergangenen Monat waren laut Bundesagentur für Arbeit 28.243 Menschen in Schwaben arbeitslos gemeldet, das waren 405 mehr als im November. [mehr]


Symbolbild: Das Wappen von Oberbayern, Bayernkarte | Bild: BR, Montage: BR zum Artikel Arbeitsmarkt Oberbayern Starkes Beschäftigungswachstum, niedrige Quote

Der Arbeitsmarkt in Oberbayern hat im vergangenen Jahr von einem starken Arbeitskräftenachfrage profitiert: Zwar stieg die Arbeitslosenquote von November auf Dezember um 0,1 Prozentpunkte auf 2,9 Prozent leicht an. [mehr]

Im Landkreis Bamberg liegt die Arbeitslosenquote bei 1,9 Prozent, in Oberfranken ist das der niedrigste Wert. Am höchsten ist die Quote sowohl in Oberfranken als auch in Gesamtbayern in der Stadt Hof. Die drittgrößte oberfränkische Stadt verzeichnet eine Arbeitslosenquote von 6,5 Prozent. Vergleicht man die Landkreise in Bayern, hat der Landkreis Wunsiedel mit 4,3 Prozent die höchste Arbeitslosenquote.


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