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Nach Vergewaltigung in Rosenheim Taucher durchsuchen Mangfallkanal

Nach der brutalen Vergewaltigung einer jungen Frau am Wochenende in Rosenheim gehen die Ermittlungen der Polizei am Tatort weiter. Eine Tauchertruppe der Bundespolizei ist seit Dienstagvormittag im Einsatz.

Stand: 25.07.2017

Taucher auf Spurensuche im Mangfallkanal | Bild: BR/Dagmar Bohrer-Glas

Laut Polizei durchkämmen die Taucher den gesamten Mangfallgrund rund um den Tatort – eine Routinemaßnahme im Rahmen der laufenden Ermittlungen.

Seit der Vergewaltigung am Sonntagmorgen ist eine 13-köpfige Ermittlungsgruppe der Rosenheimer Kriminalpolizei mit dem Fall befasst. Bereits unmittelbar nach der Tat haben Kräfte der Bereitschaftspolizei samt Spürhunden das Gelände weiträumig abgesucht. Wie ein Sprecher mitteilte, liegt den Ermittlern eine Vielzahl von Spuren vor. Diese gelte es jetzt auszuwerten.

"Wenn so etwas passiert, ermitteln wir ganz akribisch. Da muss gesucht werden, ob es noch irgendwelche Spuren gibt, die mit der Tat in Verbindung zu bringen sind."

Thomas Schelshorn, Pressesprecher Polizeipräsdium Oberbayern Süd in Rosenheim

Der Übergriff hatte sich Sonntagmorgen zwischen drei und vier Uhr an der Kunstmühlstraße am Mangfalldamm ereignet. Die 21-Jährige schob ihr Fahrrad auf dem Damm, als sie ein Unbekannter von hinten angriff, in ein Waldstück zerrte und dort vergewaltigte. Der Unbekannte konnte anschließend fliehen. Die Frau suchte im nahgelegenen Wohngebiet Hilfe, Anwohner verständigten schließlich die Polizei. Nach den bisherigen Ermittlungen kam der Täter wohl mit verschmutzter Kleidung nach Hause. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.


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