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Zugriff in Würzburg und Ingolstadt SEK nimmt Tatverdächtige nach Tiefgaragen-Überfall fest

Gut einen Monat nach den Schüssen auf einen Gastwirt in einer Ingolstädter Tiefgarage hat die Polizei in Würzburg zwei Tatverdächtige festgenommen. In Ingolstadt klickten kurz darauf die Handschellen bei einer 35-jährigen Frau.

Von: Henning Pfeifer, Christoph Dicke

Stand: 16.04.2018

Symbolbild: Blaulicht | Bild: picture-alliance/dpa/Horst Galuschka

Wie das Präsidium in Ingolstadt mitteilte, handelt es sich um zwei 45 und 55 Jahre alte Männer. In ihren Wohn- und Geschäftsräumen stellte die Polizei Notebooks und Mobiltelefone sicher sowie zulassungsfreie Schreckschusswaffen. Die Tatwaffe ist laut Polizei nicht unter den sichergestellten Gegenständen gewesen. Zudem beschlagnahmten die Beamten fünf Autos. Bei der Aktion in Würzburg waren auch Spezialkräfte der Polizei (SEK) im Einsatz.

Zugriff wenig später auch in Ingolstadt

Kurz darauf wurde in Ingolstadt eine 35-jährige Frau festgenommen. Sie steht unter dem Verdacht der Tatbeteiligung. Ihre Wohnung wurde ebenfalls durchsucht. Details zu Tat und Hintergründen könnten aus ermittlungstaktischen Gründen noch nicht bekanntgegeben werden, so die Polizei.

Schwerverletztes Opfer ist ein griechischer Gastwirt

In der Nacht des 18. März war ein griechischer Gastwirt in einer Ingolstädter Tiefgarage von zwei Männern überfallen worden. Der erste habe ihn niedergeschlagen, der zweite habe dann mehrfach auf den 41-Jährigen geschossen. Dieser schleppte sich mit schweren Kopfverletzungen in seine Wohnung und rief die Polizei. Die Täter sollen russisch gesprochen haben. Sie konnten fliehen. Das Opfer hat das Krankenhaus inzwischen wieder verlassen.


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