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Umweltausschuss Münchner Stadtrat entscheidet über Taubenfütterungsverbot

Tauben sind im Münchner Stadtrat heute ein Thema: Der Umweltausschuss entscheidet über eine Verlängerung des Taubenfütterungsverbots, die alte Verordnung ist 20 Jahre alt und 2016 ausgelaufen.

Von: Steffi Wagner

Stand: 13.03.2018

Mehrere Tauben | Bild: picture-alliance/dpa/Matthias Balk

Über das Thema "Tauben" wird in München erbittert gestritten. Die einen hassen den Dreck, den die Vögel an Fassaden hinterlassen, die anderen füttern sie begeistert.

Tauben-Population soll verträgliches Maß nicht übersteigen

Heute entscheidet der Umweltausschuss der Stadt, ob das Taubenfütterungsverbot verlängert wird - und ob verschärft kontrolliert werden soll, dass auch wirklich niemand mehr die Vögel füttert. Die Vordnung ist 20 Jahre alt und 2016 ausgelaufen.

Stimmt der Stadtrat für einen Neuerlass des Taubenfütterungsverbots, dann kontrollieren bald Mitarbeiter des Kommunalen Außendienstes die Einhaltung des Verbots. Im Einzelfall werden auch Bußgelder verhängt.
Ein paar Brösel hier und da, seien nicht das eigentliche Problem, macht das Umweltreferat deutlich, sondern das regelmäßige Füttern von Stadttauben im großen Stil.

Der Grund: Die Population der Tiere im Stadtgebiet soll ein verträgliches Maß nicht übersteigen, die Tauben fänden auch ohne zusätzliches Füttern ausreichend Nahrung.


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Uwe, Dienstag, 13.März, 16:36 Uhr

2.

Ihr habt da ein paar prima Rezepte für Tauben. Wie wär's, wenn man Hartz4 Empfängern und anderen Bedürftigen die Jagd auf diese Ratten der Lüfte erlauben würde. Dann könnten die "Tierliebhaber" füttern, soviel sie wollen. Eine win-win Situation, sozusagen ;-)

Wolfgang, Dienstag, 13.März, 12:22 Uhr

1. Und Recht muß im Rechtsstaat durchgesetzt werden

Die allegorische Figur Justitia trägt eine Augenbinde, hat eine Waage und ein Schwert.

Das bedeutet egal wie "menschlich" verständlich, ein Verbot muß durchgesetzt werden. Egal ob für einen "Tierschutzverein" ein 30-jähriger mit 1€-Job das Spendenfutter verteilt oder "trändendrüsenderheischeind" eine 78-jährige Tierrnärrische. Strafe nach Gesetz ohne Ansehen der Person!

Emotionales "Herzblut" steht nicht über dem Verordnungs- oder Strafrecht

So funktioniert Rechtsstaat, alles andere ist Willkür!