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OB Reiter: "Müssen zusammenstehen" München setzt ein Zeichen gegen Antisemitismus

"Zusammenstehen gegen Antisemitismus" – unter diesem Motto ruft München zu einer Solidaritätsaktion auf dem Sankt-Jakobs-Platz auf. Historischer Hintergrund ist die Zerstörung der ehemaligen Münchner Hauptsynagoge vor genau 80 Jahren.

Von: Simon Emmerlich

Stand: 08.06.2018

Symbolbild: Ein Mann in Tracht steht vor der Jüdischen Synagoge am St.-Jakobs-Platz in München. Der Neubau wurde am 9.11.2006 eingeweiht und trägt den Namen "Ohel Jakob" (hebräisch: Zelt Jakobs). | Bild: picture-alliance/dpa

Aktueller Anlass für die Aktion sind die vermehrten antisemitischen Übergriffe der vergangenen Wochen und Monaten. Auch deshalb sei es wichtig, am Jahrestag der Synagogen-Zerstörung Haltung zu zeigen, sagt Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter.

Deutliches Zeichen der Solidarität

Zusammen mit weiteren Organisationen will er ein deutliches Zeichen der Solidarität mit den Münchner Juden sowie gegen jede Form des Antisemitismus setzen. Die Kundgebung beginnt um 14.30 Uhr.

Viele Münchner Organisationen beteiligt

Viele Organisationen sind an der Aktion beteiligt, unter anderem der Bayerische Flüchtlingsrat, Bellevue di Monaco, das Erzbischöfliche Ordinariat und das Evangelisch-Lutherische Dekanat München. Mit dabei sind auch das Jüdische Museum und das Stadtmuseum München, die Uni LMU, das Münchner Forum für Islam, das NS-Dokumentationszentrum München und die Weiße-Rose-Stiftung.


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