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An der SPD-Zentrale Kurden protestieren in München gegen Besetzung von Afrin

Etwa 20 Aktivisten der prokurdischen Gruppe "Bündnis Hände weg von Afrin" ginge heute in die bayerische SPD-Zentrale in München, um mit Abgeordneten über die türkische Besetzung in Nordsyrien zu sprechen. Die SPD erstattete Strafanzeige wegen Hausfriedensbruch.

Von: Henning Pfeifer

Stand: 20.03.2018

Kurden-Protest am 20.03.2018 in München | Bild: BR/Henning Pfeifer

Gegen 16 Uhr war die Gruppe von rund 20 prokurdischen Aktivisten bei der SPD-Geschäftsstelle im Georg-Vollmer-Haus erschienen. Die Delegation des Bündnisses "Hände weg von Afrin" wollte Abgeordnete dazu bewegen, gegen die türkische Besetzung der kurdischen Stadt Afrin in Nordsyrien Stellung zu beziehen.

SPD erstattet Anzeige wegen Hausfriedensbruch

Den Besuchern wurde mitgeteilt, dass momentan keine Abgeordneten, keine Mandatsträger im Hause seien. Nach einem kurzen Wortwechsel wurde die Polizei hinzugezogen. Weil die SPD Anzeige wegen Hausfriedensbruchs erstattete, wurden nach Angaben eines Polizeisprechers vor dem Gebäude die Identitäten von 17 Aktivisten festgestellt. Sie wurden angezeigt, ein Teilnehmer zusätzlich wegen Zeigens einer YPG-Fahne. Gegen 18 Uhr war der Polizeieinsatz beendet. 


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Werner, Dienstag, 20.März, 19:07 Uhr

3. Protest

So verachtungswürdig und unmenschlich dieser Erdogan-Krieg ist, (wie alle Kriege) aber was hoffen die Protestierer in einer deutschen SPD-Zentrale zu erreichen? Dass diese Erdogan umstimmen wird? Ich denke mal, die Kurden sind lange genug im Lande, um nicht zu wissen, was er von der deutsche Politik hält. Der richtige Anlaufpunkt für Proteste wäre die türkische Botschaft, denke ich mal.

Schorsch, Dienstag, 20.März, 18:55 Uhr

2. Sind halt noch nicht so lange da …

Also wenn ich bei »meiner« Partei vorbeischaue, braucht’s keine Büttel zum Aufpassen. Aber ich gehöre ja auch zu denen, die schon länger hier leben.

Rosl, Dienstag, 20.März, 18:22 Uhr

1. Interessante Verquickungen zwischen SPD, Türken und Kurden

Schau an, schau an, wenn die Kurden etwas zu meckern haben, gehen sie in ihre Parteizentrale.

  • Antwort von Handwerker, Dienstag, 20.März, 18:32 Uhr

    An Rosl,

    Vielleicht trauen sie dem Merkel- Clan noch weniger zu.

  • Antwort von Wolf, Dienstag, 20.März, 19:24 Uhr

    Wohin sonst? Vielleicht zu den Rassisten und Islamophoben Ausländerhassern? Die SPD hat das Außenministerium,die AfD das "ministry of silly talking".