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Auf zum Geburts-Tümpel! Kröten starten ihre Wanderung

Die Temperaturen steigen – und das ist das Startsignal für Kröten – sie wandern sozusagen zu ihren "Geburtstümpeln", um dort auch selbst zu laichen.

Von: Birgit Grundner

Stand: 08.03.2018

Kröten bei ihrer gefährlichen Wanderung über eine befahrene Straße. | Bild: picture-alliance/dpa

Nur rund 600 Meter schaffen die Kröten pro Tag – wobei sie vor allem nachts unterwegs sind – und nicht allein. Sie wandern in Gruppen, und die Männchen lassen sich gerne von den Weibchen tragen - huckepack. Auf ihrem Weg queren sie blindlings auch Straßen.

Ehrenamtliche Helfer gesucht

Tier-und Naturschützer in ganz Oberbayern bauen deshalb auch heuer wieder kleine Tunnel oder errichten Krötenzäune. Die Tiere werden damit gestoppt, fallen in Eimer und werden dann von Freiwilligen über die Fahrbahnen getragen. Das Landratsamt Rosenheim zum Beispiel hat schon einen Aufruf gestartet und sucht wieder ehrenamtliche Helfer.

Ich bremse auch für Kröten

Im vergangenen Jahr waren im Landkreis 60 Leute über 1.000 Stunden im Einsatz und haben 9.000 Amphibien sicher auf die andere Straßenseite gebracht. Kröten, aber auch Frösche, Molche. Weil die Helfer nicht überall sein können, sollten Autofahrer aber in jedem Fall auch besonders vorsichtig fahren. Im Landkreis Fürstenfeldbruck etwa werden zudem Straßen zeitweise gesperrt.


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Barbara, Dienstag, 06.März, 13:07 Uhr

1. Gibt es überhaupt noch Kröten?

Wenn ja, wo?

  • Antwort von Sally, Dienstag, 06.März, 20:18 Uhr

    Bei mir im Garten.

  • Antwort von Stephania, Donnerstag, 08.März, 12:30 Uhr

    bei meiner Mama im Garten auch