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Garmisch-Partenkirchen Kinderporno-Verdacht gegen Jugendzentrumsmitarbeiter

Gegen einen Mitarbeiter im Jugendzentrum von Garmisch-Partenkirchen ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen des Besitzes kinderpornografischen Materials. Der Markt hat unverzüglich gehandelt und den Mitarbeiter fristlos entlassen.

Von: Martin Breitkopf

Stand: 13.03.2018

Jutizia steht auf dem Tisch der Staatsanwaltschaft | Bild: BR

Offenbar gibt es bislang keine Erkenntnisse darüber, dass Kinder und Jugendliche in Gefahr waren. Das haben die ersten Befragungen gezeigt. Die Ermittlungen aber dauern an. 

Noch am selben Tag suspendiert

Heikel ist der Fall aber allemal, weil der Beschuldigte im Jugendzentrum Garmisch-Partenkirchen ständig Kontakt zu Kindern und Jugendlichen hatte. Der Markt als Träger hat sofort nach Bekanntwerden der Vorwürfe reagiert. Der Mitarbeiter wurde noch am selben Tag suspendiert und umgehend fristlos entlassen.

Bürgermeisterin Sigrid Meierhofer reagiert zu tiefst erschüttert. Die Kündigung sieht die Bürgermeisterin  als klares Zeichen, "dass derartige Verfehlungen und Handlungen in keiner Weise geduldet werden". Sie verspricht, den Fall "umfassend und transparent" aufzuarbeiten, sobald die Ermittlungen abgeschlossen sind.


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