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Vorsicht beim Gassigehen Hundehasser in Oberbayern - Polizei warnt vor Giftködern in Übersee

In Übersee am Chiemsee sind im Bereich Mühlenstraße/Seeweg von Unbekannten Giftköder ausgelegt worden. Die Polizei warnt jetzt Hundebesitzer eindringlich, beim Gassigehen mit ihren Vierbeinern in diesem Bereich aufzupassen.

Von: Christine Haberlander

Stand: 05.05.2018

Weißer Hund aus Bayern. Symbolbild für gefährdete Hunde in Übersee. Dort ist ein Mischlingshund einem Giftköder zum Opfer gefallen. | Bild: BR/Ernt Weber

Der ältere Mischlingshund einer 18-Jährigen, der vor zwei Tagen am Straßenrand ein vermeintliches Leckerli fand und fraß, konnte in der Tierklinik Rosenheim gerade noch gerettet werden.

Es könnte Rattengift gewesen sein

Rattengift

Ein Hund eines 58-jährigen Mannes aus Übersee hatte in diesem Ortsbereich ebenfalls einen Giftköder gefressen. Das Tier starb an dem Gift. Beide Hundehalter erstatteten Anzeige. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei waren die Köder mit Rattengift präpariert. Manche Hundetrainer bieten Anti-Giftköder-Training an.


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Benny, Samstag, 05.Mai, 21:52 Uhr

3. Giftköder gegen Giftköter

Ich habe den Eindruck dass in und um München immer mehr Hunde gehalten werden, so dass man wirklich schon von einer Plage sprechen muss. Das Problem sind jedoch erst in zweiter Linie die Hunde. In erster Linie sind das die verantwortungslosen Besitzer. Viele legen sich aus Geltungsbedürfnis auch noch besonders große Hunde zu, mit denen sie völlig überfordert sind. Erst vor kurzem wurde in München eine Frau in der S-Bahn völlig grundlos von einem Rottweiler gebissen. In Münchner Parks oder in den Wäldern im Münchner Umland mit dem Fahrrad zu fahren ist inzwischen nicht mehr möglich, ohne dass man alle paar Meter einem freilaufenden Hund ausweichen muss. Und Sorge haben muss, dass der Köter, der einem hinterherläuft nicht gleich zuschnappt. Auch hier wieder: Verantwortungslose Besitzer! Es wird Zeit für eine allgemeine Leinen- und Maulkorbpflicht in Deutschland!!

wolfgang , Samstag, 05.Mai, 11:59 Uhr

2. ohne vollgekote Gehsteige und Wiesen keine Giftköder.

Ohne Tölen die Fussgänger und Radfahrer bedrohen, anspringen und beschnüffeln keine Hundefeinde.

  • Antwort von Vicky, Samstag, 05.Mai, 13:13 Uhr

    @Wenn es nach dem Verursacher geht, müssten Sie aber dem Halter den Giftköder geben.
    Nach Ihrer Logik heißt das übrigens auch, dass man Autos beschädigen darf, weil es Raser und Falschparker gibt.

  • Antwort von wolfgang , Sonntag, 06.Mai, 08:54 Uhr

    Von erlaubt schrieb ich nicht, nur von der Ursache.

Hundehalterin, Samstag, 05.Mai, 09:22 Uhr

1. Darwin-Award für unerzogene, rufschädigende Köter

Mein Hund ist so erzogen, dass er während des Gassigehens an NICHTS herumfrisst. Ich habe ihn auch an der Leine und sehe, wo er ist und was er tut.
Das ist mir auch seine Sicherheit wert.
Hier gehts mal wieder um Hunde, die tun und lassen (können), was sie wollen, weil ihre Halter sie entweder nicht im Griff haben oder aufm Wischfon rumspielen und nichts blicken - und genau deswegen gibts die Hundehasser.

  • Antwort von Vicky, Samstag, 05.Mai, 11:51 Uhr

    @Hundehalterin
    Na, dann ist für Sie ja alles in Ordnung und sie können sich selbstgefällig über die erheben, die gerade einen schweren Verlust erlitten haben, und klatschen dabei indirekt dem Täter noch Beifall.

  • Antwort von Feo, Samstag, 05.Mai, 12:58 Uhr

    @Vicky
    Das hat mit Selbstgefälligkeit überhaupt nichts zu tun sondern mit der wahren Aussage, dass die Hundehalter meist selbst an dem Hundehass schuld haben.
    Beispiel:
    Bei uns ist im neuen Mai-Gemeindeanzeiger extra nochmal ausdrücklich auf die Leinenpflicht, Kack-Sack, Gehsteigsauberhaltung - volles Programm! - hingewiesen worden.
    ABER: Für wen gilt das alles nicht? Wer lässt seine Riesen-Töle nach wie vor ohne Leine rumlaufen, überall hinpi..en und -schei..en, in Gärten reinlaufen und über niedrige Garten-Zäune springen? Genau! Der Oberassi mit seinem blöden Retriever. Wie gehabt!
    Noch Fragen oder Verwunderung?

  • Antwort von Vicky, Samstag, 05.Mai, 13:36 Uhr

    Ja, weil es Selbstjustiz bleibt und den Falschen trifft, denn es ist eben nicht der Retriever blöd, sondern höchstens der Halter.
    Außerdem muss Ihre Argumentation dann auch für Fälle gelten, wo andere sich an anderem falschen Verhalten stören. Das heißt, wenn ich Ihrer Argumentation folgen, darf ich auch Kinder sanktionieren, deren Verhalten mich stört oder mein Eigentum beeinträchtigt. Ich dürfte dann wahllos Autos zerkratzen, weil es Falschparker und Raser gibt oder im Sommer die Musikanlage auf vier Rädern meine Ruhe stört. Ich dürfte Sand und Kies verstreuen, weil unmögliche Motorradfahrer mit 80km/h durch die 30er-Zone meines Wohngebiets rasen und meine Kinder gefährten. Das alles darf ich natürlich nicht! Aber klar, der Ärger über Hunde rechtfertigt das Töten eines Tieres. Ja, Ihre Argumentaion führt bei mit zur Verwunderung. Ich wundere mich nicht über Ihren Ärger, sondern weiterhin über die Selbstgefälligkeit, die Tierquälerei und -tötung rechtfertigen will.

  • Antwort von Gerd, Samstag, 05.Mai, 14:21 Uhr

    @Vicky
    Wer Giftköder auslegt gehört bestraft, (sehr streng sogar!). Gibt auch Wildtiere die so etwas aufnehmen könnten.
    Giftköder waren aber best. nicht mittig auf Gehwegen, Hund an der Leine führen und gut erziehen,
    - dann pass. so etwas nicht.
    Hund im Garten den Freilauf lassen, draußen dann an der Leine, - Keinen eigenen Freilauf? - Hausköter geht ja gar nicht!
    Unvernünftige Falschparker, schnelle laute Motorradfahrer gehören auch bestraft, genau so wie depperte Hundehalter!
    PS: Sand ausstreuen, Sturz, Motorrad hat Schaden, bestrafen Sie das Motorrad, od. den Fahrer?

  • Antwort von Dorfbewohner, Samstag, 05.Mai, 14:32 Uhr

    Klasse Beispiel, Vicky!
    "..wenn ich Ihrer Argumentation folgen, darf ich auch Kinder sanktionieren, deren Verhalten mich stört oder mein Eigentum beeinträchtigt." Genauso liefs in meiner Kindheit der 70er und 80er. Wir sind direkt nach dem Verursacherprinzip von den entsprechenden Nachbarn geohrfeigt worden. Nur wenige sprachen davor erst mal eine ernst zu nehmende diesbezügliche Verwarnung aus... Unsere Eltern wurden da erst mal nicht mit reingezogen.
    Im Übrigen finde ich es etwas ungustiös, wie Sie Kinder und Hunde auf eine Stufe stellen. Rein rechtlich gelten Tiere immer noch als Sachen, ob Ihnen das passt oder nicht.

  • Antwort von Mut, Samstag, 05.Mai, 15:06 Uhr

    @Vicky.Es geht nicht um Zustimmung für die Hundehasser, sondern um Prävention von Gewalt.Die Hundehalterin hier ist ein Vorbild, und ich würde mir wünschen, dass sich alle Hundebesitzer so verhalten würden

  • Antwort von Mine Tret, Samstag, 05.Mai, 15:59 Uhr

    Vicky, da muss ich Ihnen zustimmen.
    Kein Hundehaufen kann so groß sein um dass zu rechtfertigen. Hier wurde Gift
    ausgelegt um Hunde qualvoll umzubringen. Diese Köder sind jedem zugänglich,
    auch Kindern.
    Ich selbst bin auch immer furchtbar ärgerlich, wenn ich die Hundehaufen sehe oder
    gar hineintrete. Auch die Hinterlassenschaften der ganzen Nachbarskatzen in
    meinem Garten stören mich sehr.
    Schuld sind aber immer die Besitzer, nicht die Tiere.

  • Antwort von Vicky, Samstag, 05.Mai, 19:32 Uhr

    @Gerd
    Laut Artikel war das Gift am Straßenrand und nicht irgendwo in der Wiese.

    @Dorfbewohner
    Ich habe Kinder und Hunde nicht auf eine Stufe gestellt, sondern verschiedene Situationen (mit unterschiedlichen Verursachern: Kinder, Autofahrer etc.) aufgezählt, die zur Verärgerung von Anwohnern führen können.

    @Mut
    Kritisiert habe ich an der Aussage von Hundehalterin nicht, dass sie ihren Hund an der Leine führt, sondern diesen selbstgefälligen Unterton, der suggeriert, dass der Halter, dessen Hund vergiftet wurde, sich einfach nur besser hätte kümmern müssen und das wäre nicht passiert. Schuld ist ganz alleine, der der das Gift auslegt.
    Sich hier arrogant zu geben und so zu tun, als könnte ihr das nicht passieren, weil ihr Hund ja so toll erzogen ist, ist doch eine Scheinsicherheit. Vielleicht schießt ja der nächste Hundehasser auf einen Hund oder Ähnliches, da hilft dann alle Erziehung nichts. Deshalb finde ich die Art des Kommentars von ihr nicht passend.

  • Antwort von wolke24, Samstag, 05.Mai, 20:01 Uhr

    Ich bin Hundehalterin und Räume die Hinterlassenschaften immer auf. Trotzdem ist das kein Grund Tiere so bestialisch zu töten. Es sterben auch andere Tiere an diesen Ködern. Auch Kinder sind gefährdet, das ist einfach voll daneben

  • Antwort von wolfgang , Sonntag, 06.Mai, 16:45 Uhr

    @ vicky:
    Wieso schwerer Verlust, ein Hund ist kein Mensch, und selbst ein gut ausgebildeter Blindenbegleithund kostet höchstens 3000€. Und diese oder qualifizierte Polizei- oder Vermisstensuchhunde dürften die teuersten sein. Solche "Profis" fressen aber nichts fremdes. Und Spielfifis dürften max. um 600€ Wiederbeschaffungskosten erreichen.

  • Antwort von Kats, Sonntag, 06.Mai, 17:13 Uhr

    @ Wolfgang
    Ein Hund ist kein Mensch, stimmt !
    Ein Hund ist ein treuer Begleiter von uns Menschen.
    Was macht einen Menschen aus ?
    Berechnungen, wieviel ein Hund in Euro wert ist ? Wenn nur solche " Menschen" unterwegs
    wären, würde sogar ich noch auf " den Hund kommen " :(

  • Antwort von Vicky, Sonntag, 06.Mai, 17:41 Uhr

    @Wolfgang
    Abgesehen davon, dass es durchaus Rassehunde gibt, welche wesentlich teurer gehandelt werden, als Sie es hier ausweisen, soll es doch tatsächlich Menschen geben, die zu ihren Tieren eine Bindung aufbauen.
    Ich gehe aber davon aus, dass Sie durchaus wissen, dass ich mit 'Verlust' nicht den Geldwert gemeint habe, und hier nur ein bisschen sticheln möchten. Diese Feude sei Ihnen gegönnt.