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Sechs Vereine und ein Museum Heimatpreis Oberbayern – von Fingerhakeln bis Schafzucht

Sechs Vereine und ein Museum hat Bayerns Heimatminister Albert Füracker mit dem Heimatpreis Oberbayern ausgezeichnet. Bei einer Diskussion mit bayerischen Promis ging es um Lederhosen, Dialekte und Integration.

Von: Lui Knoll

Stand: 13.07.2018

Finanz-und Heimatminister Albert Füracker bei der Verleihung des Heimatpreises Oberbayern in der Weilheimer Stadthalle beim Fingerhakeln mit einem Mitglied der Fingerhakler Auerberg. | Bild: BR/Lui Knoll

Ein Bayerischer Löwe aus weißem Porzellan ist es, der jetzt die Vitrinen der Preisträger in einigen Vereinsheimen und Hinterzimmern von Dorfkneipen enger macht. Ausgezeichnet wurden das Bauernhofmuseum Jexhof im Landkreis Fürstenfeldbruck, der Burschenverein Putzbrunn, die Fingerhakler vom Auerberg, die Holzhacker und Flößer aus Lenggries, der St. Georgs-Verein aus Traunstein, die Werdenfelser Bergschafzüchter und die Weilheimer Goaßlschnalzer.

Der Freistaat möchte mit dem Preis Vereine und Gruppen auszeichnen, die im Ehrenamt das Besondere an Brauchtum in Oberbayern zeigen und pflegen.

Diskussion mit Wasi und dem Schmidt Max

Zum Rahmen der Verleihung in der Weilheimer Stadthalle gehörte eine Diskussion, in der Ski-Legende und Heimatmuseumsbesitzer Markus Wasmeier, Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber und der Schmidt Max, Autor und BR-Moderator ("Freizeit"), über Lederhosen, Dialekte und Integration diskutierten.

Heimatpreis im Zeichen des Landtagswahlkampfs

Ein launiger Finanzminister bewährte sich als Moderator und ließ zum Finale von den zahlreichen Festgästen die Bayernhymne anstimmen. Was auch nicht zu übersehen war: Die Hochphase des Landtagswahlkampfes ist in vollem Gange. Die CSU fuhr Alexander Dobrindt als Vertreter aus Berlin auf, die beiden an der Verleihung beteiligten Minister, zwei Landtagsabgeordnete und eine Bezirksrätin. Das Gedränge auf der Bühne war groß.


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