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Bauarbeiten auch 2018 Bahnpendler im Raum Rosenheim müssen leiden

Bahnpendler im Raum Rosenheim müssen auch 2018 ganz tapfer sein. Die Deutsche Bahn hat umfangreiche Bauarbeiten im Raum Rosenheim angekündigt.

Von: Dagmar Bohrer-Glas

Stand: 11.10.2017

Symbolbild: Warnschilder im Gleis | Bild: picture-alliance/dpa

Betroffen sind alle drei Hauptstrecken Rosenheim-München, Rosenheim-Salzburg und Rosenheim-Kiefersfelden. Insgesamt werden rund 25 Millionen Euro investiert.

Alte Oberleitungen, marode Brücken

Die Oberleitungen stammen teilweise noch aus den 30er Jahren und marode Brücken müssen saniert werden. Das hat Folgen: Um den Bahnverkehr am Laufen zu halten, werden 2018 sowohl Nah- als auch Fernverkehr ausgedünnt und der Güterverkehr wird teilweise über Passau-Linz umgeleitet, kündigt die Deutsche Bahn an.

Was bedeutet das für die Pendler?

Vereinzelt wird es Vollsperrungen und Schienenersatzverkehr geben, meist wird der Bahnbetrieb eingleisig laufen, was Verspätungen mit sich bringen kann, die Grundlast wird aber auf alle Fälle bedient, verspricht die Deutsche Bahn, die sich in enger Abstimmung befindet mit dem Bahnbetreiber des Meridian, der Bayerischen Oberlandbahn.

Umbau startet am kommenden Montag

Los gehen wird es noch in diesem Jahr auf der Strecke Rosenheim-Kufstein, und zwar schon ab kommenden Montag, den 16. Oktober. Insgesamt wird auf dieser Strecke drei Jahre lang gebaut.


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Oliver M., Mittwoch, 11.Oktober, 09:09 Uhr

1. Preisnachlässe?

Schön wäre halt, wenn man zumindest den Inhabern von Zeitkarten entgegen käme z.B. durch Preisreduzierungen. Könnte man mit allen Fahrkarten auf den betroffenen Strecken so handhaben.
Wenn ich mir vorstelle, dass in Rastatt eine 18 Mio € teure Tunnelbohrmaschine einbetoniert wurde und sich der ganze Bau dort kostenintensiv verlängert, sollten Kosten für Fahrpreisnachlässe während Bauarbeiten eigentlich kein Problem sein. Das ist gut für das Image und die Zufriedenheit der Kunden.
Aber vermutlich haben wir uns solche Optionen durch diese dämliche Privatisierung im Bahnsektor eh verbaut. Denn die, welche auf der betroffenen Infrastruktur fahren, haben ja mit denen, die bauen nix zu tun - noch nicht einmal DB Regio die, wie der Bauherr, zum Bahnkonzern gehören ...

Als Mieter kann man bei baubedingten Einschränkungen die Miete reduzieren - sollte bei baubedingten Einschränkungen im Bahnverkehr genauso sein ...