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Arbeitsmarkt Oberbayern Starkes Beschäftigungswachstum, niedrige Quote

Der Arbeitsmarkt in Oberbayern hat im vergangenen Jahr von einem starken Arbeitskräftenachfrage profitiert: Zwar stieg die Arbeitslosenquote von November auf Dezember um 0,1 Prozentpunkte auf 2,9 Prozent leicht an.

Von: Eleonore Birkenstock

Stand: 03.01.2018

Symbolbild: Das Wappen von Oberbayern, Bayernkarte | Bild: BR, Montage: BR

Ein Jahr zuvor lag die Quote aber noch bei 3,2 Prozent. Damals waren im größten bayerischen Regierungsbezirk 80.416 Menschen arbeitslos gemeldet,  aktuell sind es mit 74.452 rund 6.000 weniger. Der Chef der bayerischen Arbeitsagenturen, Ralf Holtzwart, spricht in diesem Zusammenhang von einem starken Beschäftigungswachstum.

In Oberbayern gibt es rund 2,1 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, ein Zuwachs innerhalb eines Jahres von rund 60.000. Der Motor für diese Entwicklung ist laut Holtzwart in der Landeshauptstadt zu sehen. Die Arbeitskräftenachfrage sei in München ungebrochen. "Die Landeshauptstadt macht ein Drittel der Beschäftigung in ganz Oberbayern aus. Hier sieht man schon, wie stark die Region ist, sagte Holtzwart dem Bayerischen Rundfunk. Das heiße aber letztendlich, dass es noch teurer werde, in dieser Stadt zu leben. "Das wird nicht immer von höheren Einkommen kompensiert“, so Holtzwart.

Symbolbild: Das Wappen von Niederbayern, Bayernkarte | Bild: BR, Montage: BR zum Artikel Arbeitsmarkt Niederbayern Stärkster saisonüblicher Anstieg der Arbeitslosigkeit

Niederbayern hat unter Bayerns Regierungsbezirken den stärksten saisonüblichen Anstieg der Arbeitslosigkeit verzeichnet: Im Dezember waren 19.936 Männer und Frauen arbeitslos gemeldet, das waren 1.914 mehr als im November. [mehr]


Symbolbild: Das Wappen von Schwaben, Bayernkarte | Bild: BR, Montage: BR zum Artikel Arbeitsmarkt Schwaben Mehr Arbeitslose bei gleicher Quote

In Schwaben ist die Zahl der Arbeitslosen wie für den Winter üblich im Dezember angestiegen: Im vergangenen Monat waren laut Bundesagentur für Arbeit 28.243 Menschen in Schwaben arbeitslos gemeldet, das waren 405 mehr als im November. [mehr]


Symbolbild: Das Wappen von Mittelfranken, Bayernkarte | Bild: BR, Montage: BR zum Artikel Arbeitsmarkt Mittelfranken Verbesserung auf lange Sicht

In Mittelfranken ist die Zahl der Arbeitslosen von November auf Dezember um 214 auf 35.200 angestiegen. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit erhöhte sich die Arbeitslosenquote damit um 0,1 Prozentpunkte auf 3,6 Prozent. [mehr]


Symbolbild: Das Wappen von Oberfranken, Bayernkarte | Bild: BR, Montage: BR zum Artikel Arbeitsmarkt Oberfranken Mehr Arbeitslose im Winter

Auf dem oberfränkischen Arbeitsmarkt macht sich der Winter bemerkbar, die Arbeitslosenquote hat sich leicht erhöht. Dennoch entwickelt sich der Arbeitsmarkt weiterhin positiv in Oberfranken. [mehr]


Symbolbild: Wappen von der Oberpfalz, Bayernkarte | Bild: BR, Montage: BR zum Artikel Arbeitsmarkt Oberpfalz Spitzenreiter in Bayern

In der Oberpfalz ist im Dezember die Zahl der Arbeitslosen – wie für den Winter üblich – angestiegen. Unter den bayerischen Regierungsbezirken nimmt die Oberpfalz die Position des Spitzenreiters ein, vor allem dank der Stadt Regensburg. [mehr]


Symbolbild: Das Wappen von Unterfranken, Bayernkarte | Bild: BR, Montage: BR zum Artikel Arbeitsmarkt Unterfranken Mehr Arbeitslose im Dezember

In Unterfranken ist die Zahl der Arbeitslosen wie für den Winter üblich angestiegen: Im Dezember waren im Regierungsbezirk der Bundesagentur für Arbeit zufolge 20.144 Menschen arbeitslos gemeldet, 201 mehr als im November. [mehr]

Mit einer Arbeitslosenquote von 3,8 Prozent verzeichnet die Landeshauptstadt einen für eine Großstadt niedrigen Wert. Der Landkreis Eichstätt ist nach wie vor die Region mit der bayernweit niedrigsten Arbeitslosenquote: Im Dezember betrug diese 1,2 Prozent. Die Stadt Rosenheim verzeichnet mit 4,2 Prozent den höchsten Wert in Oberbayern.


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