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Tradition Tausende Besucher beim Verheiratetenmarkt in Dingolfing

In Dingolfing fand am Mittwoch der sogenannte Ledigen- und Verheiratetenmarkt statt. Die Tradition des Marktes lässt sich bis zum Beginn des 17. Jahrhunderts zurückverfolgen. Jedes Jahr lockt der Markt Tausende Besucher.

Von: Harald Mitterer

Stand: 14.03.2018

Ein Paar geht Hand in Hand die Straße entlang. | Bild: pa/dpa/Winfried Rothermel

Einige Tausend Besucher wurden wieder zum traditionellen Verheiratetenmarkt in Dingolfing erwartet. Die Innenstadt war deshalb den ganzen Tag für den Durchgangsverkehr gesperrt. Die rund 100 Marktstände um den Marienplatz und die Bruckstraße haben hatten von morgens bis 18 Uhr geöffnet.

Markt mit langer Tradition

Die Geschichte des Marktes geht bis ins Mittelalter zurück. Eine Besonderheit in den vergangenen Jahrhunderten war, dass zum ersten der beiden großen Fastenmärkte in der Stadt nur ledige Besucher erwünscht waren, deshalb auch der Name Ledigenmarkt. Der zweite Markttag war dann den Verheirateten vorbehalten.

Heute freilich wird der Familienstand auf dem Markt nicht mehr überprüft. Nur die Namen Ledigen- und Verheiratetenmarkt sind geblieben.

Auf dem Markt gibt es so gut wie alles - vom Indianerschmuck bis hin zu internationalen kulinarischen Spezialitäten. Angeboten werden vor allem Kurzwaren, Stoffe und Haushaltsgeräte sowie Essen und Trinken.


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Barbara, Mittwoch, 14.März, 12:35 Uhr

1. Mittlerweile sind die Ausdrücke "Heiraten" und "Ehe" zweierlei.

Denn "heiraten" kann angeblich heutzutage jeder; aber eine "Ehe" führen, kann nicht jeder. Eine Christliche Ehe ist jedenfalls nur eine Verbindung von Mann und Frau.