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100 Tage Pilotversuch Keine Scheu vor autonomem Bus im Rottal

Seit 100 Tagen verkehrt ein autonom fahrender Bus im niederbayerischen Thermalkurort Bad Birnbach. Die Scheu der Kurgäste vor dem Gefährt ist gering. Die Neugier auf dem Bus hilft dem Kurgeschäft.

Von: Harald Mitterer

Stand: 02.02.2018

Der autonome Bus unterwegs im Kurpark | Bild: picture-alliance/dpa

Seit 100 Tagen verkehrt ein autonom fahrender Bus im niederbayerischen Thermalkurort Bad Birnbach. Es ist ein bundesweiter Pilotversuch der Deutschen Bahn AG. Die Bilanz fällt bislang positiv aus.

Neugier auf den Bus hilft dem Kurgeschäft

Die Scheu vor dem Elektrobus ohne Fahrer ist geringer als erwartet. In den ersten 100 Tage sind immerhin 4.500 Fahrgäste in den selbstfahrenden Bus eingestiegen. Die Neugier auf den kostenlos verkehrenden Kleinbus mit sechs Sitzen hat offenbar geholfen, dass Bad Birnbach im Dezember die höchste Übernachtungszahl seit Gründung der Therme vor 40 Jahren verzeichnet hat, wie es bei den Verantwortlichen heißt. Das Medienecho tue Bad Birnbach als Tourismusdestination sehr gut, sagt Kurdirektor Viktor Gröll.

100 Tage unfallfrei

Das Allerwichtigste aber: Es habe bislang keinen Unfall mit dem autonom fahrenden Bus geben. Noch beruht der Verkehr mit dem autonomen Fahrzeug auf Ausnahmegenehmigungen. Aus diesem Grund darf der Bus auch vorerst nur 15 Kilometer pro Stunde fahren.


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Nürnberger, Freitag, 02.Februar, 06:40 Uhr

1. keine Bedenken

Ich hätte da auch keine Bedenken, mitzufahren. Ich vertraue der Technik mehr als einem angetrunkenen oder unterwegs telefonierendem Busfahrer. Bis in Deutschland was zugelassen wird, wird es tausendmal auf Sicherheit geprüft.

Am Anfang haben sich Leute auch Sorgen wegen der fahrerlosen U-Bahn gemacht, jetzt ist die Alltag geworden.

  • Antwort von Otto beuer, Freitag, 02.Februar, 07:52 Uhr

    Den komentar vom Vorgänger finde ich als eine Frechheit
    Betrunkene oder telefonierende Busfahrer da kann man nur sagen Armleuter.

  • Antwort von Karlheinz, Freitag, 02.Februar, 08:02 Uhr

    Die Sache mit angetrunken Busfahrer ist eigentlich eine Frechheit dann soll er weiterhin in seinen Ort mit betrunkenen Fahren das ist hier nicht der fall.
    Das Problem mit den kleinen Bus sind die Touristen Man kann es beobachten, sie parken im halteverbot bei der Bäckerei oder so und der kleine hat Probleme weil da was nicht stimmt und bleibt stehen, wenn man die Leute anspricht ich hole nur schnell Semmeln gegen über sind die Parkplätze zuweit zugehen 30 m und nur schnell die stehen 7-8-10 min und der kleine mit Warnblinker dahinter jetzt noch Kein Problem da jemand im Fahrzeug ist der ihn bei bedarf steuert.