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Landshut Eishockey-Bundestrainer Sturm erwägt Umzug in die USA

Nach seinem Umzug nach Niederbayern zieht Bundestrainer Marco Sturm eine Rückkehr in die USA in Betracht. Er möchte als Trainer zukünftig auch gerne in der NHL tätig sein.

Stand: 16.05.2018

17.04.2018, Berlin: Marco Sturm, Trainer der Eishockey-Nationalmannschaft, spricht bei einer Pressekonferenz. Am 21.04. spielt sein Team im Berliner Wellblechpalast gegen Frankreich. Foto: Arne Bänsch/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ | Bild: dpa-Bildfunk/Arne Immanuel Bänsch

Eishockey-Bundestrainer Marco Sturm erwägt ein Jahr nach seinem Umzug nach Landshut eine Rückkehr in seine Wahlheimat Florida. "Solange die Schule noch in Bayern läuft, sind wir noch länger in Deutschland. Dann muss man entscheiden", sagte der 39-Jährige nach dem WM-Abschluss in Dänemark mit dem 0:3 gegen Kanada. Zur Begründung sagte er: "Es war auch kein einfaches Jahr für meine Kinder."

Von Florida nach Deutschland gependelt

Im vergangenen Sommer war der gebürtige Dingolfinger mit seiner Familie aus den USA in seine Heimat zurückgekehrt. Zuvor war der Bundestrainer für seinen Posten beim Deutschen Eishockey-Bund (DEB) von Florida aus nach Deutschland gependelt. Seinen Vertrag beim DEB hatte Sturm vor dem sensationellen Einzug ins Finale der Olympischen Spiele bis 2022 verlängert.

Der frühere Nationalspieler macht aber kein Geheimnis daraus, auch als Trainer gerne in der Zukunft einmal in der NHL tätig sein zu wollen. "Momentan bin ich Bundestrainer und mir macht es auch einen Riesenspaß", bekräftigte Sturm aber nach dem WM-Abschluss in Herning. "Über alles andere brauchen wir im Moment nicht reden."


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