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Pfingstwochenende 50.000 Besucher beim Regener "drumherum"-Volksmusikfestival erwartet

Tausende Besucher strömten am Pfingstwochenende zum Volksmusikfestival "drumherum" nach Regen. 2.500 Sänger und Musikanten aus Bayern, Österreich und dem Rest der Welt musizierten bei dem Spektakel.

Von: Renate Roßberger

Stand: 17.05.2018

Volksmusikfestival "Drumherum" in der Stadt Regen | Bild: Roland Pongratz

Rund 50.000 Besucher kamen über das Pfingstwochenende wieder nach Regen, wo zum elften Mal das weit über die Region hinaus bekannte Volksmusikspektakel "drumherum" stattfand. Gleich das Eröffnungskonzert am Donnerstagabend war ausverkauft. Dafür brauchte man für das eigentliche Festivalwochenende, das am Freitag mit den ersten offenen Bühnen startete, keine Karten und auch keinen Eintritt zahlen.

Traditionell bis "Tradimix"

2.500 Sänger und Musikanten in über 400 verschiedenen Formationen traten auf, aus Bayern, Österreich und dem Rest der Welt. Gespielt wurde querbeet ein bunter Mix durch die Volksmusik, traditionell bis "Tradimix", also der Mischung aus Volksmusik und neueren Musikstilen.

In der ganzen Stadt waren Bühnen, Tanzböden und Essens- und Getränkebuden aufgebaut. Manche Besucher nahmen auch selber ein Instrument mit, um spontan bei einer Kapelle mitzuspielen. Das Besondere am "drumherum" ist, dass die Besucher sich durch die Stadt treiben lassen können und das Publikum weit über die sonst übliche Volksmusikfan-Gemeinde hinausgeht.

Wanderausstellung im Landwirtschaftsmuseum

Wer seine Eindrücke vertiefen wollte, konnte in einen der Workshops der Wirtshausakademie gehen oder die Internationale Volksmusikmesse besuchen. Im Niederbayerischen Landwirtschaftsmuseum kann man sich die Wanderausstellung "Zweifache raus! Vom Tanz aus der Reihe!" anschauen - sie bleibt auch über das Festival hinaus bis 9. September in Regen. Außerdem gab es am Pfingstsonntag und Pfingstmontag einen Kunsthandwerkermarkt mit 80 Ständen.

Die Stadtmitte wurde für das "drumherum" gesperrt, Autos mussten also draußen bleiben. Die Waldbahn setzte für das Volksmusikspektakel sogar zusätzliche Nachtzüge ein.


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