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Google's Fuchsia Neues Betriebssystem für 2 Milliarden Handys

Google arbeitet an einem Android-Nachfolgesystem Namens Fuchsia. Jetzt hat der Konzern das Handbuch für Anwendungsprogrammierer ins Netz gestellt. Das Projekt tritt demnach in die heiße Phase. Von Achim Killer

Von: Achim Killer

Stand: 13.04.2018

Fuchsie | Bild: picture-alliance/dpa

„The Book“ nennt Google die Dokumentation für Entwickler schlicht. Der ultimative Titel deutet darauf hin, dass die Sache allmählich ernst wird. Ein Betriebssystem für 2 Milliarden Geräte ist in der Mache. Auf so vielen ist derzeit Android installiert. Ein Marktanteil von knapp 90 Prozent. Darüber hinaus ist Fuchsia darauf angelegt, auf vielen Plattformen zu laufen, könnte also auch Windows bedrohen.

App-Streaming

Mehr Sicherheit soll das neue Betriebssystem bringen. Und Apps sollen vorwiegend gestreamt – nicht installiert – werden. Dadurch wären sie immer aktuell. Und übertragen werden müssten nur jene Teile, die tatsächlich verwendet werden.

Neue Benutzeroberfläche

Anwender müssen sich bei Fuchsia umstellen. Das Betriebssystem bringt eine völlige neue Benutzeroberfläche mit. Das geht aus den Screenshots hervor, die bereits kursieren.

Oracle vs Google

Grund für Google Fuchsia voranzutreiben, dürfte der Rechtsstreit mit Oracle sein. Der Konzern hat die Technologie von Java zusammen mit deren Erfindern bei Sun Microsystems übernommen.

Dart statt Java

Java-Apps laufen auf einer Java Virtual Machine. Android-Apps auf einer virtuellen Maschine Namens Dalvik. Sie werden in Java geschrieben und dann für den Einsatz auf Dalvik nur noch kurz konvertiert. Oracle sieht dadurch seine geistigen Eigentumsrechte verletzt und verlangt deshalb etliche Milliarden von Google. Apps für Fuchsia sollen deshalb nicht mehr in Java, sondern in einer neuen Sprache Namens Dart geschrieben werden.


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Kommentare

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Alexander K., Dienstag, 17.April, 09:09 Uhr

3. Apropos Fuchsie

Die Fuchsie mag es zwar hell, aber auf keinen Fall in der vollen Sonne. Bei voller Sonne mag sie einfach nicht aufblühen. Lieber mag sie abseits hell im Regen stehen, der die Blätter wieder sauber wäscht. Und immer gut im Untergrund feucht gehalten, einmal nicht aufgepasst und die Blütenpracht ist dahin ...

SchorschHh, Montag, 16.April, 14:27 Uhr

2. Fuchsia

Ein Schelm, der Böses dabei denkt - Neues Betriebssystem - noch mehr Überwachung?

Rainer, Sonntag, 15.April, 09:19 Uhr

1. Fuchsia

Damit kuckt Mama Google dem User quasi ständig über die Schulter. Was mache ich wo, wie lange und womit ist dann fest im System eingebaut.
Der Gedanke ist ja nicht ganz neu. Offline Computing nicht mehr möglich?