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YouTube sperrt Kanäle zu Hongkong-Protesten | BR24

© BR/Fabian Stoffers

Auf einem Smartphone ist die Videoplattform YouTube geöffnet.

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    YouTube sperrt Kanäle zu Hongkong-Protesten

    YouTube hat mehr als 200 Kanäle von Nutzern gesperrt, die im Zusammenhang mit den Protesten in Hongkong stehen. Über konkrete Inhalte gab es keine Angaben. Zuvor hatten Twitter und Facebook ähnliche Schritte unternommen.

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    Youtube hat ein Netzwerk aus 210 Kanälen von seiner Videoplattform entfernt, über die koordiniert Stimmung rund um die Demonstrationen in Hongkong gemacht worden war. Die Google-Tochterfirma verwies in einem Blogeintrag indirekt auf China als Urheber.

    Die Entdeckung passe zu jüngsten Erkenntnissen von Twitter und Facebook - die ihrerseits Anfang der Woche auf eine Kampagne aus China verwiesen hatten, mit der die Demonstranten diskreditiert werden sollten. Twitter hatte 936 Accounts entdeckt, über die koordiniert "politischer Streit in Hongkong gesät werden sollte". Zusätzlich sei ein Netzwerk aus rund 200.000 Accounts gesperrt worden, bevor es nennenswerte Aktivität entwickeln konnte. Facebook entfernte mit ähnlicher Begründung fünf Accounts, sieben Seiten und drei Gruppen. Mindestens einer der Seiten seien rund 15.500 Facebook-Profile gefolgt.

    Keine Angaben zu Inhalten der YouTube-Videos

    Beide Dienste zeigten Beispiele von Beiträgen, in denen die Demonstranten in Hongkong als gewalttätig dargestellt wurden. Youtube lieferte weniger Informationen. So gab es in dem Blogeintrag keine Angaben zum konkreten Inhalt der Videos.

    Die Proteste für Freiheit und Demokratie in Hongkong dauern bereits seit zweieinhalb Monaten an. Die Millionenmetropole gehört seit dem Abzug der Briten 1997 wieder zu China. Als Sonderverwaltungszone sind Hongkong eigentlich noch bis 2047 umfangreiche Sonderrechte garantiert. Um die fürchten nun aber viele Bewohner. Eine weitere Forderung der Demonstranten ist die unabhängige Untersuchung von Polizeigewalt bei Protesten.