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Youtube sperrt rechtsextremen Rapper Chris Ares | BR24

© Jens Meyer/ picture alliance / AP Photo

Der rechtsextreme Rapper Chris Ares bei einem Auftritt in Erfurt. Sein Youtube-Account wurde nun gesperrt.

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    Youtube sperrt rechtsextremen Rapper Chris Ares

    Der Account des Rappers Chris Ares mit 80.000 Abonnenten wurde gesperrt. Laut Youtube hat er wiederholt gegen die Nutzungsbedingungen verstoßen. Seit 2019 entfernt die Plattform verstärkt Hassrede-Beiträge, zuletzt auch der Identitären Bewegung.

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    Die Videoplattform Youtube hat das Konto des rechtsextremen Rappers Chris Ares gesperrt, weil er gegen die Hassrede-Richtlinien der Plattform verstoßen hat. Der Rapper, der mit bürgerlichem Namen Christoph Aljoscha Zloch heißt, steht der rechtsextremen Identitären Bewegung nahe und wurde mehrfach in den Berichten des bayerischen Verfassungsschutzes erwähnt.

    Youtube gegen Hatespeech

    Ein Firmen-Sprecher sagte, Youtube habe "strenge Richtlinien, die Hassreden auf YouTube verbieten". "Wir schließen jeden Kanal, der wiederholt oder ungeheuerlich gegen diese Richtlinien verstößt." Nachdem Youtube die Richtlinien 2019 aktualisiert habe, um besser auf rassistische Inhalte reagieren zu können, habe man einen fünffachen Anstieg bei der Entfernung von Videos registriert. "Wir haben über 25.000 Kanäle wegen Verstoßes gegen unsere Richtlinien für Hassreden eingestellt."

    Chris Ares: 80.000 Youtube-Abonnenten

    Ares hatte knapp 80.000 Abonnenten auf Youtube und konnte auch Umsätze auf klassischen Online-Musik-Plattformen wie Spotify und iTunes generieren. So gelang es dem 1992 geborenen Ares kurzfristig, mit seiner Veröffentlichung "2014 - 2018" auf iTunes die Hip-Hop-Charts anzuführen. "Damit zeigt sich einerseits die Bedeutung des Vertriebs von extremistischer Musik als Download im Internet und andererseits die gestiegene Reichweite von identitärer Rap-Musik", heißt es im Verfassungsschutzbericht Bayern 2019.

    Identitäre Bewegung: Sellner gesperrt

    Mitte Juli hatte die Videoplattform von Google bereits drei Konten der Identitären Bewegung gesperrt. Darunter befand sich auch der persönliche Kanal des prominenten österreichischen Aktivisten Martin Sellner.

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