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Neuer Look und Funktionen für Windows 11

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    Windows 11: Das müssen Sie wissen

    Microsoft hat sein neues Betriebssystem vorgestellt. Noch dieses Jahr soll es für alle Nutzer von Windows 10 verfügbar sein. Darin stecken einige neue Funktionen, integrierte Smartphone-Apps und ein Abschied von einer alten Lieblingssoftware.

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    Von
    • Gregor Schmalzried

    Es ist das erste neue Windows seit sechs Jahren: Mit Windows 11 möchte Microsoft die Windows-Oberfläche vereinfachen, einen neuen Store für Apps und Programme anbieten und das Design des Betriebssystems überarbeiten. Eine Revolution im Vergleich zu Windows 10 ist das Ganze aber eher nicht.

    Ein kostenloses Upgrade im Herbst

    Windows 11 wird als kostenloses Upgrade für alle Nutzer von Windows 10 verfügbar sein, welche die Hardware-Voraussetzungen erfüllen. Die neue Windows-Version soll über Windows Update zugespielt werden, und damit unkompliziert und schnell verfügbar sein.

    Ein konkretes Datum wurde noch nicht genannt, Branchenexperten rechnen mit einer Veröffentlichung im Herbst.

    Das ändert sich in Windows 11

    Windows 11 kommt mit überarbeiteter Optik und einem neuen Startmenü. Anders als in bisherigen Windows-Versionen befinden sich der Startmenü-Button und die Programmsymbole nicht am linken Rand der Taskleiste, sondern in der Mitte. Wer seinen Windows-Button aber links unten haben möchte, kann das in den Einstellungen ändern.

    Zudem soll Windows 11 schneller und schlanker sein als das aktuelle Windows 10. Updates sollen effizienter sein und im Hintergrund ausgeführt werden. Lästige unerwartete Unterbrechungen, in denen der Computer sich für ein Update neu startet, sollen der Vergangenheit angehören.

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    Das neue Startmenü in Windows 11

    Mehr Freiheiten für Nutzer und Entwickler

    Während Konkurrent Apple weiter auf geschlossene Systeme setzt, und sich dafür nun sogar vor Gericht verteidigen muss, bewirbt Microsoft die persönlichen Freiheiten im Umgang mit Windows. Apps, die über den Microsoft-Store heruntergeladen werden, können – anders als bei Apple – ihre eigenen Bezahlsysteme verwenden und müssen nicht automatisch eine Provision an Microsoft zahlen.

    In einer überraschenden Ankündigung gab Microsoft außerdem bekannt, in Zukunft auch Android-Apps auf Windows verwendbar zu machen. Damit lassen sich für Smartphones konzipierte Apps unkompliziert auch am PC ausführen.

    Microsoft Teams ersetzt Skype

    Vor einem Jahrzehnt hatte Microsoft den Videochat-Service Skype für 8,5 Milliarden Dollar gekauft. In den Corona-Jahren 2020 und 2021 hätte die große Stunde für das Programm schlagen können – stattdessen waren Konkurrenten wie Zoom deutlich beliebter. Sogar ein anderes Microsoft-Produkt, Microsoft Teams, wurde deutlich häufiger für Videotelefonie benutzt als Skype.

    Nun zieht Microsoft die Konsequenzen: Während Microsoft Teams ein fester Bestandteil von Windows 11 werden soll und sogar seinen eigenen Platz in der Taskleiste bekommt, spielte Skype bei der großen Windows-11-Vorstellung keine Rolle.

    Dass Videokonferenzen für viele PC-Nutzer eine wichtige Rolle spielen, zeigt sich auch in den Details des neuen Betriebssystems: Eine neue Funktion von Windows 11 soll beispielsweise ermöglichen, das eigene Mikrofon in allen Programmen gleichzeitig stummzuschalten.

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