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Dank Hintergrundbilder zu besseren Video-Meetings | BR24

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Beispiel für ein BR-Hintergrundbild für Videokonferenzen

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    Dank Hintergrundbilder zu besseren Video-Meetings

    Familienfotos, Haustiere, Pflanzen: Vieles kann uns in einer Videokonferenz ablenken. Hintergrundbilder können helfen - und schützen außerdem die Privatsphäre.

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    Was ist das für ein Bild im Hintergrund an der Wand des Kollegen? Auf welcher Terrasse sitzt die Chefin da eigentlich? Und wo hat Hannah aus dem Controlling diese rustikale Sitzecke bloß her? Machen wir uns nichts vor: Es gibt so einiges, das uns in Videokonferenzen daran hindern kann, bei der Sache zu bleiben.

    Mit Corona kamen auch immer mehr Video-Meetings - und die machen müde. "Zoom Fatigue" wird es genannt, wenn man sich im Videomeeting nicht mehr konzentrieren kann und die Sitzungsausdauer plötzlich sehr viel kürzer ist als bei offline-Meetings.

    Forschung: Gehirn in Video-Meetings mehr belastet

    Einbildung ist das nicht, es gibt handfeste Gründe für "Zoom Fatigue". Microsoft hat in einer Untersuchung im Juli herausgefunden, dass sich Arbeiten via Videokonferenzen nicht nur anstrengender anfühlt, sondern unser Gehirn tatsächlich mehr belastet. Eine zweite Studie des Unternehmens ergab außerdem, dass bestimmte Werte im Gehirn - die mit Stress und Überlastung verknüpft sind - in Videokonferenzen signifikant erhöht sind im Vergleich zum Schreiben von E-Mails beispielsweise.

    Trotz dieser neuen Art von Belastung werden uns Videokonferenzen erst einmal erhalten bleiben. Im Juli 2020 wurde die App von Zoom weltweit rund 12,53 Millionen mal über den Apple Store heruntergeladen. Ein Jahr zuvor belief sich die Anzahl der Downloads laut Statistiken noch auf rund 760.000. Microsoft Teams hat laut eigenen Angaben täglich mehr als 75 Millionen Nutzer. Im März war die Nutzerzahl innerhalb einer Woche um zwölf Millionen gestiegen. Und Google’s Videokonferenz-Tool Meet nutzen täglich circa drei Millionen Menschen.

    Allerdings muss man bei den Zahlen sehr genau hinschauen und zwischen Nutzer und Teilnehmer unterscheiden. So hatte Zoom im März fälschlicherweise zunächst von 300 Millionen täglichen Nutzern gesprochen - de facto waren aber Teilnehmer gemeint. Denn: Ein Nutzer kann täglich an mehreren Videokonferenzen teilnehmen.

    Virtuell im gleichen Raum konferieren, wirkt sich positiv aufs Gehirn aus

    Wenn also Videokonferenzen für viele Menschen weiter zum Arbeitsalltag gehören wird, wie kommt man dann heraus aus der Zoom Fatigue? Regelmäßige Pause und zeitlich begrenzte Meetings sind ein Rat, den man beherzigen sollte. Ein anderer: Sich ein schönes Hintergrundbild für die Konferenzen zulegen, das hilft den anderen Teilnehmen, sich nicht ablenken zu lassen von Dingen, die im Hintergrund passieren.

    Bei Microsoft Teams kann man zudem den "Together Mode" nutzen. Mit dieser Funktion werden die Teilnehmer eines Meetings mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz virtuell in einem Raum platziert. Dadurch sollen die Gesprächspartner mehr das Gefühl haben, wirklich nebeneinander zu sitzen und sich mehr auf Mimik und Gestik der anderen konzentrieren können. Auch die Ablenkung durch das, was bei anderen im Hintergrund zu sehen ist, soll auf diese Weise reduziert werden.

    Microsoft ist überzeugt, dass der "Together Mode" einen realen Effekt auf die Zoom Fatigue hat. So hätten Forschungen mit Biosensoren gezeigt, dass das Gehirn bei der Teilnahme an einem Meeting im Together Mode weniger angestrengt wird als bei einem "normalen" Video-Meeting. Das Verwenden verschiedener Hintergründen bei Online-Konferenzen hat also nicht nur ästhetische Gründe.

    Hintergrundbilder des BR zum Herunterladen

    Cisco Webex und andere Anbieter wie Zoom bieten mittlerweile auch verschiedene Hintergrundvorlagen für Online-Konferenzen. So lässt sich übrigens auch vermeiden, dass man zu private Einblicke in die eigene Wohnung preisgibt. Wer Hintergrundbilder nutzt, der muss für eine Video-Konferenz also nicht erst Familienbilder und Medikamente-Packungen bei Seite räumen.

    Auch der BR leistet übrigens seinen Beitrag gegen die Zoom-Fatigue und für die Privatsphäre videokonferenzgeplagter Büroarbeiter und bietet kostenfrei Bilder für Videokonferenzen zum Herunterladen an. So kann man sich mit ein paar Klicks zum Beispiel im Hörfunk-Nachrichtenstudio von 1950 sitzen oder seine Besprechung aus dem Marmorfoyer im Funkhaus von 1962 abhalten. Auf br.de/hintergrundbilder gibt es rund 40 Hintergrundbilder zur Auswahl.

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