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Warum Elon Musk 60 Satelliten ins All schießen möchte | BR24

© Picture Alliance

SpaceX-Raketen bei der Landung.

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    Warum Elon Musk 60 Satelliten ins All schießen möchte

    Am Mittwoch soll eine SpaceX Rakete die Satelliten ins All befördern. Es ist der Auftakt zu einem sehr viel größeren Projekt.

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    „Die ersten 60 Satelliten sind eingeladen worden. Eng gepackt“, schrieb der exzentrische Milliardär und Gründer des Raumfahrtunternehmens SpaceX. Dieses Jahr sollen noch sechs Starts folgen, irgendwann sollen über 10.000 SpaceX-Satelliten um die Erde sausen. „Starlink“ heißt dieses Projekt, das bis 2027 abgeschlossen werden soll.

    Starlink soll die ganze Welt mit Internet versorgen. Andere Firmen arbeiten an ähnlichen Projekten: Amazon etwa möchte rund 3.000 Satelliten in den Orbit schießen, die in unterschiedlicher Höhe um die Erde flitzen sollen. Angeblich würde der Shopping-Konzern so 95 % der Weltbevölkerung mit Internet versorgen können. An einer ähnlichen Satelliten-Konstellation arbeitet auch der europäische Flugzeughersteller Airbus gemeinsam mit verschiedenen Partnern.

    Jeff Bezos vs. Elon Musk

    „New Space“ wird die Bewegung von privaten Weltraum-Unternehmern genannt, Elon Musk ist nur das bekannteste Gesicht dieser Entwicklung. Die verschiedenen Protagonisten der „New Space“ Bewegung versuchen sich gegenseitig mit immer neuen Projekten zu überbieten. Erst letzte Woche hatte Amazon-Chef Jeff Bezos die Mondlandfähre „Blue Moon“ präsentiert.

    Was ist mit dem Weltraum-Müll?

    Es gibt aber auch Kritik am Satelliten-Boom. Anfang 2019 befanden sich 1.957 Satelliten im Orbit, in ein paar Jahren dürfte es ein Vielfaches sein. Möglich, dass es dann etwas eng wird im Orbit. "Eng“: in diesem Fall bedeutet, dass die Kollisionswahrscheinlichkeit ansteigt, insbesondere dann, wenn kaputte Satelliten unkontrolliert als Weltraummüll durch den Orbit trudeln.