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Vorsicht bei angeblichen DHL-Nachrichten

Zahlreiche Phishing-Mails machen wieder die Runde, besonders oft landen derzeit angebliche Bestellbestätigungen des Paketzustellers DHL in den Postfächern. Aber auch das Bundeszentralamt für Steuern ist betroffen. Von Achim Killer

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Es ist schon nach 12:00 Uhr. Man ist zum Mittagessen verabredet, spät dran. Und da kommt doch tatsächlich eine Mail mit der Betreffzeile "Ihr DHL Paket kommt heute, zwischen 13:00-17:00 Uhr". Es ist nach 12:00! "Diese Paktetdienste", denkt man sich da doch, öffnet die Mail, will auf den Link drin klicken...

Finger runter von der Maus!

Spätestens jetzt sollte man trotz des gerechten Zorns über alle vollmundig gegebenen, aber nicht eingehaltenen Service-Versprechen der Logistikbranche herunterkommen, den Verstand einschalten und Finger und Maus vom Link lassen.

Gefälschte DHL-Mails kursieren derzeit. Und der Link, in diesen Mails führt zu einer Site, auf der Schadsoftware lauert. Andere Gauner verschicken Mails unter dem Namen des Bundeszentralamts für Steuern und versprechen eine Rückzahlung. Bloß noch ein Web-Formular mit persönlichen- und mit Konto-Daten müsse man ausfüllen. Ja, wenn man sich darauf einlässt, dann übermittelt man seine Daten zur freien Verwendung an Internet-Gauner.

Phisher haben oft Erfolg

Zorn - auf Paketdienste -, und Gier - auf Steuerrückzahlungen -, sind Todsünden. Und Todsünden werden im Internet mit dem Verlust von Geld und Daten bestraft. Ist übrigens bemerkenswert: Hochentwickelte Einbruchswerkzeuge stehen Internet-Kriminellen heute zur Verfügung. Und was machen die? Versuchen's mit dem nun wirklich plumpesten aller Tricks: mit einer gefälschten Mail. Und was schlimm dran ist: Sie haben damit oft Erfolg.