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Vivaldi, Opera, Firefox: Welcher Browser ist am sichersten? | BR24

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Der Chrome-Browser von Google ist der unumstrittene Platzhirsch bei den Internet-Browsern. Er kommt nach Schätzungen auf 80 Prozent Marktanteil. Es gibt aber gute Alternativen zum Google-Surfbrett.

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Vivaldi, Opera, Firefox: Welcher Browser ist am sichersten?

Der Chrome-Browser von Google ist der unumstrittene Platzhirsch bei den Internet-Browsern. Er kommt nach Schätzungen auf 80 Prozent Marktanteil. Es gibt aber gute Alternativen zum Google-Surfbrett.

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In den Browser-Markt ist Bewegung gekommen. Längst gibt es gute und manchmal auch bessere Alternativen zum Platzhirsch Chrome von Google. Sie heißen Vivaldi, Opera oder Firefox. Nach Chrome ist der Firefox-Browser der Mozilla-Stiftung Firefox am beliebtesten. Man kann ihn sowohl auf dem jedem Smartphone als auch dem Computer installieren. Und er bietet ordentliche Sicherheitsfeatures, um nicht von Google oder Facebook ausspioniert zu werden. Vor Kurzem erst ist die Versionsnummer 69 des Firefox-Browsers erschienen. Und der ist sogar noch schneller als Platzhirsch Chrome von Google.

Der Tor Browser: Sicher - und kompliziert

Für die beste Sicherheit der eigenen Daten empfiehlt die gemeinnützige Datenschutzorganisation "Electronic Frontier Foundation" (EFF) in San Francisco den Tor-Browser. Wenn man den benutzt, dann können einen Google oder Facebook nicht nachspionieren. Nachteil: Er ist kompliziert zu installieren, man muss sich erst reinfuchsen. Eine interessante Alternative ist auch der Vivaldi-Browser. Vorteil: Hier lassen sich sogar die Erweiterungen aus dem Chrome Store von Google installieren, weil der Browser mit derselben Engine läuft.

Google Chrome: Ärger wegen Ad-Blockern

Bei den Entwicklern im Silicon Valley ist der Chrome Browser von Google zuletzt in Ungnade gefallen. Der Grund ist das V3 Manifest. In diesem hat Google angekündigt, den sogenannten Ad-Blockern den Zugriff auf bestimmte Schnittstellen zu verwehren. Auf Deutsch: Wer bisher Werbe-Blocker-Erweiterungen in seinem Browser installiert hat, wurde von nerviger Werbung auf Internetseiten verschont. Da Google sich aber hauptsächlich aus Werbung finanziert, versucht es nun die Funktion dieser Blocker einzuschränken. Auch beim Thema Suche gibt es übrigens längst Alternativen, die einem im Netz nicht verfolgen, die bekannteste ist Duck Duck Go.

Wer ganz sicher unterwegs sein möchte, dem empfehlen Datenschutzaktivisten wie Daly Barnett von der Electronic Frontier Foundation zwei Browser auf Handy und Computer zu installieren - Tor- und Firefox. Tor, um geschützt unterwegs zu sein und Firefox für das tägliche surfen.

Von
  • Marcus Schuler
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