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Das Sicherheitssystem "Nest Secure“
© Picture Alliance

Autoren

Christian Schiffer
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Das Sicherheitssystem "Nest Secure“

Der Vorfall betrifft "Nest Secure", ein Sicherheitssystem, das Google in den USA verkauft und zu dem eine Alarmanlage und diverse Sensoren gehören. Anfang Februar hatte der Suchmaschinen-Gigant bekannt gegeben, Nest Secure würde von nun an auch auf den Sprachassistenten Google Assistent hören. Das wiederum wunderte manch einen Nutzer, schließlich war von einem Mikrofon in Bezug auf Nest Secure nie die Rede gewesen. Ohne Mikrofon aber kann Sprachsystem nicht funktionieren.

Google: "Unser Fehler"

Google musste daraufhin eingestehen, dass in dem Gerät, das seit Ende 2017 verkauft wird, ein Mikrophon eingebaut ist. "Unser Fehler", heißt es dazu jetzt von Seiten des Unternehmens. Man habe das Mikrofon nie geheim halten wollen, man habe schlichtweg vergessen, es bei den technischen Daten aufzuführen. Das Mikrofon sei zudem standardmäßig ausgeschaltet und müssen vom Nutzer aktiv in Betrieb genommen werden.

Pannen auch bei Amazon

Es ist nicht die erste pikante Panne rund um Sprachassistenten: Ende 2018 hatte der Google-Konkurrent Amazon intime Sprachaufnahmen, die der Smart-Speaker Amazon Alexa aufgenommen hatte, an den falschen Kunden geschickt. Experten empfehlen, zur Sicherheit aus Datenschutzgründen Sprachaufnahmen regelmäßig löschen zu lassen.