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Die Corona-Warn-App wurde im Juni vorgestellt und soll dabei helfen, Infektionsketten zu unterbrechen

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    Update: Das sind die Neuerungen bei der Corona-Warn-App

    Mit der Version 1.7 sollen die Nutzer schneller über Risikobegegnungen informiert werden. Eine weitere Änderung soll dazu führen, dass mehr Menschen ihre Kontaktpersonen warnen.

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    Von
    • Christian Schiffer

    Bislang überprüft die Corona-Warn-App alle 24 Stunden, ob eine Risikobegegnung stattgefunden hat. Im schlechtesten Fall kann also ein ganzer Tag vergangen sein, bevor Nutzer darüber informiert werden, dass sie jemanden getroffen haben, der positiv auf Corona getestet worden ist.

    Mit dem Update 1.7 soll der Datenabgleich nun mehrmals am Tag stattfinden. Allerdings erfolgt die häufigere Überprüfung nur dann, wenn das Smartphone mit dem WLAN verbunden ist. Ansonsten geschieht die Risikoermittlung weiterhin alle 24 Stunden.

    Mehr Menschen sollen per App Mitbürger warnen

    Eine weitere Änderung soll die Motivation erhöhen, seine Mitmenschen anonym per App zu warnen, sobald man selbst positiv auf Corona getestet wurde. Bislang tun dies etwa nur sechs von zehn Usern. Das liegt zum einen vermutlich an der fehlenden Anbindung mancher Labore an die App-Infrastruktur.

    Dies hat zur Folge, dass sich viele Bürgerinnen und Bürger oft noch umständlich mit einer Telefon-Hotline herumschlagen müssen, um eine TAN zu erhalten, mit der sie dann ihr Ergebnis in die App eintragen können. Neuere Forschungen zeigen zudem, dass auch andere Gründe, wie etwa Sorge um den Datenschutz oder Schamgefühle, eine Rolle spielen können.

    Die App-Macher wollen die Warn-Quote erhöhen, indem positiv getestete App-Nutzer daran erinnert werden, ihr Ergebnis zu teilen. Eine erste Erinnerung soll hierbei nach zwei Stunden erfolgen und eine zweite nach vier Stunden. Außerdem sollen kleinere Programmfehler behoben worden sein.

    Weitere Updates sind in Planung

    Laut einem Beschluss der Bundesregierung soll die Corona-Warn-App weitere Updates erhalten. Unter anderem soll ein Kontakttagebuch in die App integriert werden. Auch eine digitale Anmeldefunktion für Gaststätten und bei Veranstaltungen soll 2021 "zügig umgesetzt werden".

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