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Twitter startet "Fleets" - sich selbst zerstörende Tweets | BR24

© Eibner-Pressefoto

Twitter hat sich bei seiner neuen Funktion von Snapchat inspirieren lassen

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    Twitter startet "Fleets" - sich selbst zerstörende Tweets

    Fast alle anderen sozialen Plattformen im Netz haben sie schon: "Stories", die nach 24 Stunden wieder verschwinden. Jetzt zieht Twitter nach - es ist nicht die einzige Änderung, die die Plattform gerade beschäftigt.

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    Eigentlich war es ja eine Idee der Chat-App Snapchat: Bild-Posts für die Follower, die nach 24 Stunden automatisch wieder verschwinden. 2013 galt diese Idee noch als revolutionär oder verrückt - "das Internet vergisst nichts" war damals die Devise.

    Seitdem haben zahlreiche andere Websites aber das Vergessen gelernt: 2016 startete Instagram seine eigene Stories-Version, 2017 folgten Facebook und WhatsApp. 2018 starteten Stories auf YouTube und 2020 sogar auf LinkedIn.

    Stories auf Twitter heißen "Fleets"

    Und jetzt ist Twitter dran. Das Format mit den kreisförmigen Icons, in denen man die sich nach 24 Stunden selbst zerstörenden Tweets findet, nennt Twitter allerdings nicht "Stories", sondern "Fleets" - ein Wortspiel mit "fleeting tweets", "flüchtige Tweets". Noch sind Fleets für nicht alle Nutzer freigeschaltet. Aber einige beschweren sich bereits über den großen Raum, den die Fleets in der App einnehmen oder wünschen sich andere Funktionen - etwa zum nachträglichen Bearbeiten von Tweets.

    Es ist nicht die einzige Neuerung, die Twitter zuletzt für seine Nutzer hatte. Seit Twitter 2017 sein legendäres Zeichenlimit von 140 auf 280 Zeichen verdoppelt hat, sind immer neue Funktionen dazu gekommen: Darunter etwa die Möglichkeit, Antworten auf Tweets einzuschränken oder auch eine Funktion, Sprachnachrichten als Tweets zu senden.

    Wird auch Trump zum Fleeter?

    Auf das Kerngeschäft der Plattform dürften all diese Neuerungen aber wenig Einfluss haben: Aktuelle Informationen und Debatten mit Menschen aus Politik und Medien. Nicht zu Unrecht fragen sich manche bereits, ob auch Twitters meistberüchtigter Nutzer wohl bald zum Fleet greifen wird - Donald Trump.