BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite

Telegram geht gegen Rechtsextreme vor | BR24

© Picture Alliance

Telegram gehört mittlerweile zu den beliebtesten Messegern

Per Mail sharen

    Telegram geht gegen Rechtsextreme vor

    Telegram galt bislang als Plattform mit sehr laxen Moderationsregeln. Nun hat der Messenger-Dienst Kanäle gesperrt, in denen zu Gewalt aufgerufen wird.

    Per Mail sharen
    Von
    • Christian Schiffer

    Telegram ist ein eher umstrittener Messenger-Dienst und das nicht nur, weil Experten immer wieder kritisieren, dass Chats dort standardmäßig nicht Ende-zu-Ende verschlüsselt sind. Der Dienst ist ins Gerede gekommen, weil sich dort auch Verschwörungstheoretiker, Rechtsextreme und andere Extremisten tummeln. Nun geht die Plattform offenbar verstärkt gegen diese Gruppen vor. Laut eigenen Angaben wurden Dutzende öffentliche Gruppen gelöscht, darunter auch eine mit über 10.000 Mitgliedern.

    Telegram wächst

    Telegram war nach dem Angriff auf das Kapitol unter Druck geraten. Auf Twitter wurde auf einschlägige Gruppen hingewiesen, zusammen mit der Aufforderung an Telegram diese zu löschen.

    Telegram hat nach eigenen Angaben mittlerweile über 500 Millionen Nutzer. Zuletzt profitierte die Plattform von der Ankündigung des Facebook-Konzerns die Daten von WhatsApp und Facebook zusammenführen zu wollen.

    "Darüber spricht Bayern": Der neue BR24-Newsletter informiert Sie immer montags bis freitags zum Feierabend über das Wichtigste vom Tag auf einen Blick – kompakt und direkt in Ihrem privaten Postfach. Hier geht’s zur Anmeldung!