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Stiftung Warentest: E-Scooter sammeln mehr Daten als nötig | BR24

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Die Stiftung Warentest hat verschiedene E-Scooter-Anbieter getestet. Das Urteil: Die Hightech-Tretroller sind weder besonders sicher, noch besonders ökologisch. Zudem hapert es beim Datenschutz.

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Stiftung Warentest: E-Scooter sammeln mehr Daten als nötig

Die Stiftung Warentest hat verschiedene E-Scooter-Anbieter getestet. Das Urteil: Die Hightech-Tretroller sind weder besonders sicher noch besonders ökologisch. Zudem hapert es beim Datenschutz.

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Sie erobern nach und nach die europäischen Großstädte: E-Scooter, die ihre Nutzer schnell und unkompliziert von A nach B transportieren. Zugleich stehen die Elektro-Tretroller aber auch in der Kritik: Sie seien unökologisch und gefährlich, zudem leide die junge Branche unter fragwürdigen Arbeitsbedingungen. Nun hat die Stiftung Warentest die Anbieter Tier, Voi, Lime und Circ unter die Lupe genommen und ist zu einem wenig schmeichelhaften Ergebnis gekommen. Die Apps seien zwar praktisch und benutzerfreundlich, die E-Scooter selbst aber gefährlich, insbesondere auf Kopfsteinpflaster.

App trackt Nutzer

Besonderes Augenmerk richteten die Tester auch auf den Datenschutz und auch hier fiel das Ergebnis negativ aus. Die Apps der Anbieter sammeln mehr Daten als notwendig, so werden beispielsweise die genauen Smartphone-Konfigurationen des jeweiligen Nutzers an die Anbieter übertragen, so dass einzelne Smartphones identifiziert werden können. Zudem kämen innerhalb der App Tracker zum Einsatz, die genau protokollieren, wie genau die App benutzt wird.

"Die Apps senden mehr Daten als notwendig und sind auch darauf ausgelegt, viele Nutzerdaten einzusammeln." Stiftung Warentest

Weiterhin bemängelten die Tester, dass die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Anbieter kaum zu finden seien. Die Kritik der Stiftung Warentest wirft ein Licht auf ein pikantes Thema: Das Sammeln und Verarbeiten von Mobilitätsdaten. Wo wir uns befinden, wo wir arbeiten und leben - das alles sind Daten, die Begehrlichkeiten wecken.