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Start-up-Messe: "TechCrunch Disrupt" beginnt in San Francisco | BR24

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In San Francisco startet heute die "TechCrunch Disrupt". Sie ist eine der wenigen, unabhängigen Tech-Konferenzen im Silicon Valley. Vor allem kleine Start-ups bekommen hier eine Chance, sich und ihre Geschäftsideen zu präsentieren.

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Start-up-Messe: "TechCrunch Disrupt" beginnt in San Francisco

In San Francisco startet heute die "TechCrunch Disrupt". Sie ist eine der wenigen, unabhängigen Tech-Konferenzen im Silicon Valley. Vor allem kleine Start-ups bekommen hier eine Chance, sich und ihre Geschäftsideen zu präsentieren.

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Für Frederic Lardinois vom Branchendienst "TechCrunch" ist die von seinem Unternehmen organisierte Disrupt-Konferenz anstrengend: Der 44-jährige, gebürtige Deutsche, muss nicht nur für Techcrunch.com über die dreitägige Veranstaltung berichten, er interviewt auch auf der Bühne viele prominente Unternehmerpersönlichkeiten aus dem Silicon Valley. Zwei Themen hat der Tech-Journalist ausgemacht, die auch dieses Jahr die Veranstaltung um Messezentrum Moscone von San Francisco dominieren dürften: künstliche Intelligenz und B2B-Anwendungen für Unternehmen.

© Marcus Schuler

TechCrunch-Reporter Frederic Lardinois

Schlaues T-Shirt

Susanne Stessl ist 23. Sie kommt aus Graz in Österreich. Ihr Start-up ist nach San Francisco gekommen, um bekannter zu werden. "Qus" heißt ihre kleine Firma, die ein schlaues T-Shirt entwickelt hat. "Wir messen die Herzfrequenz, die Herzratenvariabilität aber auch die Atemfrequenz", erzählt die Gründerin.

Gut 400 Euro kostet das Smart-Shirt, das seine Daten ans Telefon funkt. Via App lassen sich die Trainingsdaten dann auswerten. Das Shirt kann man problemlos in die Waschmaschine stecken, man muss nur vorher den daumengroßen Transponder abknipsen.

Flugauto baut Riesen-Drohnen

Frank Noppel kommt ursprünglich aus Aschaffenburg. Jetzt pendelt er zwischen Dubai und Austin in Texas. Sein Unternehmen "Flugauto" ist bereits millionenschwer. Es wurde extra nach San Francisco eingeladen, erzählt der 40-Jährige. Ende nächsten Jahres will Flugauto die ersten Riesen-Drohnen auf den Markt bringen, die ungefähr so groß sind wie ein Kleinwagen.

Waren-Transport

Im Fokus hat Flugauto nicht etwa den Transport von Personen. Die unbemannten Fluggeräte sollen Waren an schlecht zugängliche Stellen bringen. Firmen können den Dienstleister buchen. Zum Beispiel, wenn es darum geht, Ölplattformen mit Material zu versorgen. Häufig geschieht das per Schiff oder mit dem Hubschrauber. Das ist aber teuer und sehr aufwendig. Die Reichweite der Flugauto-Drohnen soll bei rund 100 Kilometer liegen.

Selten geworden: unabhängige Tech-Veranstaltungen

Die Disrupt ist eine der wenigen unabhängigen Tech-Konferenzen, die es hier im Silicon Valley noch gibt. Die großen Tech-Konzerne wie Google, Facebook oder Apple haben die kleinen unabhängigen Veranstaltungen aus San Francisco verdrängt. 10.000 Besucher aus aller Welt werden bis kommenden Freitag erwartet.