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Sprachassistenten für Senioren - nützlich aber nicht geheuer | BR24

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Angeleiteter High-Tech-Test

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Sprachassistenten für Senioren - nützlich aber nicht geheuer

Sie heißen Alexa und Google Home und landen hierzulande tausendfach unter dem Weihnachtsbaum. Dabei macht High-Tech nicht nur jungen Leuten Spaß, sondern auch Senioren. Doch die Sprachassistenten sind nicht ganz leicht in den Griff zu bekommen.

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„Alexa, wie wird das Wetter heute?“ „Ok Google, wer hat das Rad erfunden?“ Sprachassistenten kann man mit Fragen zuschütten, sie wissen auf fast alles eine Antwort. Aber sie können noch viel mehr. Zeitweise konnten sie sogar spontan lachen, doch das wurde wieder abgestellt. Drei Damen und Herren vom Computer-Senioren-Club München checken die Einsteigermodelle von Sprachassistenten. Amazon Echo dot, Google Home mini. Für die Senioren ist es Premiere. Wie werden Sie mit den elektronischen Helfern klar kommen, welchen Mehrwert haben sie davon?

Das Einrichten dauert eine halbe Stunde

Los geht es mit Alexa Echo.dot von Amazon. Für die erste Einrichtung brauchen die Senioren ein Smartphone oder Tablet, eine W-Lan-Verbindung und eine Amazon-Anmeldung. Das haben sie, kniffelig ist es trotzdem. Alexa will viele Daten, um starten zu können. Etwa eine halbe Stunde vergeht. Dann läßt sich tatsächlich das örtliche Wetter abfragen. Die Test-Nutzer sind zufrieden. Nun ist der Google Home mini an der Reihe. Man braucht ebenfalls eine App, W-Lan zum Einrichten und eine Google-Anmeldung. Nach ein paar kleineren Schwierigkeiten geht es auch hier zügig voran. Ohne technische Betreuung, die wir beim Test mitgebracht hatten, hätte es aber wahrscheinlich nicht geklappt. Die Senioren ziehen eine erste Bilanz:

„Also ich wäre glaube ich nicht damit fertig geworden.“

Die Telefonfunktion bei Amazon ist praktisch

Als einfacher zu installieren empfanden die Tester eindeutig Google. Mit Internetverbindung bieten alle Sprachassistenten für die Senoiren überraschende Funktionen. Die gewünschte Radiostation auf Zuruf abspielen, ist eine davon. Als nützlich wird ein Zusatzgerät bewertet: Amazons Echo Connect für 39 Euro. Er verbindet Alexa mit dem Telefon und man kann sprachgesteuert Notrufe absetzen.

„Das wäre gut, wenn ich unten liege und versuche mich irgendwohin zu bewegen, wo das andere Gerät vielleicht ist.“

Testen Ja - Kaufen Nein!

Dem Google-Assistent fehlt eine Funktion Telefonanrufe zu managen bislang noch. Bei der Qualität des Klangs unterscheiden sich Google und Echo dafür kaum. Beide hören sich ein wenig an, wie ein Küchenradio. Der Echo lässt sich dagegen per Kabel an die Musikanlage anschließen. Trotz einiger praktischer Details würden sich unsere Testpersonen allerdings keines der beiden Geräte kaufen, denn mit einer Sache können sie sich nicht anfreunden: die persönlichen Daten aus der Hand zu geben.